Unterstützung für die Familie

Getöteter George Floyd: Box-Legende Floyd Mayweather zahlt Beerdigung

Floyd Mayweather Jr speaks during a news conference after his victory over Manny Pacquiao in a wel
© imago/UPI Photo, imago sportfotodienst

02. Juni 2020 - 10:41 Uhr

Starke Geste des ehemaligen Boxers

Das Schicksal von George Floyd bewegt auch die Sportwelt tief: Der Afroamerikaner ist bei einem brutalen Polizeieinsatz ums Leben gekommen. Ein weißer Polizist hatte Floyd minutenlang attackiert, sodass er wenig später starb. Ex-Boxer Floyd Mayweather will jetzt der Familie des Getöteten mit einer starken Geste helfen: Wie mehrere US-Medien berichten, übernimmt der 43-Jährige die Kosten für die Beerdigung. ​

Boxer kennt Familie nicht - aber wollte unbedingt helfen

"Wahrscheinlich wird er wütend auf mich sein, wenn ich das sage, aber ja: Er zahlt definitiv die Beerdigung", so Leonard Ellerbe, CEO von Mayweather Promotions im Gespräch mit dem US-Sportsender "ESPN".

Der ehemalige Box-Weltmeister habe über einen gemeinsamen Bekannten angeboten, die Floyds Beisetzung sowie Trauerfeiern in mehreren Städten zu bezahlen. Mayweather habe die Familie des Getöteten noch nicht kennengelernt, die Familie habe das Angebot aber angenommen.

Sportstars solidarisieren sich mit George Floyd

Nicht nur Mayweather, auch viele andere Sportstars nehmen Anteil an Floyds Schicksal. Nach dem Tod des Afroamerikaners hatten unter anderem die Fußballstars Weston McKennie (Schalke 04) sowie Jadon Sancho und Achraf Hakimi (beide Borussia Dortmund) mit Botschaften am Arm und auf dem T-Shirt ("Justice for George") gedacht. Zudem demonstrierte Marcus Thuram (Borussia Mönchengladbach) mit einem Kniefall seine Solidarität. Auch Kölns Stürmer Anthony Modeste reagierte nach seinem Tor gegen RB Leipzig mit einer Geste.

Der englische Club FC Liverpool mit Trainer Jürgen Klopp gedachte mit einem gemeinschaftlichen Kniefall dem Getöteten.

Auch Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton meldete sich mit einem emotionalen Statement zu Wort. "Es kann keinen Frieden geben, bis die so genannten Führer es ändern", so Hamilton. Es sei nicht nur Amerika, es sei Großbritannien, es sei Spanien, es sei Italien und überall. Es müsse sich ändern wie Minderheiten behandelt würden. "Wir werden nicht mit Rassismus und Hass in unseren Herzen geboren, es wird gelehrt, von denen, zu denen wir aufschauen."