Gesundheitsministerium: Wenige Impfdosen im Norden verfallen

Eine Spritze mit einem Corona-Impfstoff wird aufgezogen. Foto: Federico Gambarini/dpa/Symbolbild
Eine Spritze mit einem Corona-Impfstoff wird aufgezogen. Foto: Federico Gambarini/dpa/Symbolbild
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22. Juli 2021 - 5:22 Uhr

Kiel (dpa/lno) - In Schleswig-Holstein ist Impfmüdigkeit nach Einschätzung von Regierung und Kassenärztlicher Vereinigung (KVSH) aktuell kein größeres Problem. Es seien bislang nur ganz wenige Impfdosen verfallen, "in keiner nennenswerten Größenordnung", sagte Gesundheitsstaatssekretär Matthias Badenhop der Deutschen Presse-Agentur. Die Aufrechterhaltung der Impfzentren sei mit dem Bund bis zum 30. September vereinbart. Wie es danach weitergeht, ist noch unklar. "Wir prüfen alle Möglichkeiten", sagte Badenhop.

Ein Sprecher der Kassenärztlichen Vereinigung sagte dpa, es gebe mittlerweile zwar weniger Erstimpfungen bei den Hausärzten. "Das Impftempo bleibt durch die jetzt vermehrten Zweitimpfungen aber hoch."

Bis einschließlich Dienstag hatten in Schleswig-Holstein nach Angaben des Robert Koch-Instituts fast zwei Drittel (63,8 Prozent) der Bevölkerung mindestens eine Impfung erhalten. Fast die Hälfte (49,5 Prozent) ist mittlerweile vollständig geimpft.

© dpa-infocom, dpa:210722-99-471773/2

Quelle: DPA

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