Darauf sollten Sie beim Sonnenbad achten

Gesunde und natürliche Bräune? So geht's!

Im Sommer lädt das gute Wetter zum Sonnen ein.
Im Sommer lädt das gute Wetter zum Sonnen ein.
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27. Januar 2021 - 10:57 Uhr

Tipps und Tricks: So hält Bräune länger an

Fahrrad fahren, Eis essen oder einfach in der Sonne faulenzen – die Wärme und das gute Wetter locken in der Sommerzeit viele Menschen nach draußen. Sie genießen die frische Luft und die Sonnenstrahlen auf der Haut, die schöne Bräune zaubern. Doch was für uns angenehme Entspannung ist, kann für unsere Haut schnell gefährlich werden.

Denn Vorsicht: Im Netz gibt es einige Tipps, die ebenfalls schädlich für den Körper sind. Direkte Mittagssonne oder diverse Bräunungsöle verhelfen zwar zu schneller Bräune, aber unsere Haut ist sensibel und kann Schaden nehmen, wodurch sich das Hautkrebsrisiko erhöht. Wir verraten Ihnen, wie Sie sich gesund, natürlich und langanhaltend bräunen.

Was sorgt überhaupt für die Bräune der Haut?

In der Sonne wirken ultraviolette Strahlungen, UV-A und UV-B-Strahlung, die in die Haut eindringen. Die UV-A-Strahlung ist besonders gefährlich, da sie eine Wellenlänge von 320 bis 400 nm aufweist und somit bis in die tieferen Hautschichten eindringt. Dabei werden kollagene Fasern der Haut beschädigt, was schnellere Alterung und Falten zur Folge hat.

Was viele nicht wissen: Trotz Sonnencreme können Sie durch die kurzwelligen UV-B-Strahlen braun werden. Denn das Bräunen der Haut ist ein natürlicher Schutzmechanismus gegen UV-B-Strahlen. Es ist also umso wichtiger, die Haut vor Reizungen zu schonen und sich ausreichend mit Sonnenschutz* 🛒 einzucremen.

Unbedingt beachten: Wird die Haut überstrapaziert, was zum Beispiel bei einem Sonnenbrand der Fall ist, sollten Sie längere Pausen vom Bräunen einlegen. Ohne Sonnencreme schnell braun werden zu wollen, ist also keine gute Idee – das sorgt für eine erhebliche Steigerung des Hautkrebsrisikos.

Sonnenschutz ist unverzichtbar!

Um eine langanhaltende Bräune zu erreichen und die Haut zu schützen, wird Sonnencreme ausdrücklich empfohlen. Braun werden Sie trotzdem, da die kurzwelligen UV-B-Strahlen dennoch auf die Haut treffen – allerdings mit Schutz. Bei einem LSF 30 verlängert sich die Zeit, die Sie in der Sonne verbringen können, um das 30-fache. Dennoch ist zu empfehlen, sich trotz der Creme nicht länger als 90 Minuten direkter Sonnenstrahlung auszusetzen.

Wer sich richtig schützen will, sollte eine wasserfeste Sonnencreme wählen und darauf achten, regelmäßig nachzucremen. Mittlerweile gibt es zahlreiche Sonnencremes auf dem Markt, doch bei Stiftung Warentest konnten davon viele nicht überzeugen: Das Sonnenspray von "Jean & Len" war das einzige Spray, das mit der Note sehr gut abschnitt. Die wichtigsten Eckdaten im Überblick:

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Unser Tipp: Stiftung Warentest weiß: Ein hoher Preis bedeutet nicht zwingend einen besseren Schutz. Im Gegenteil – drei Sonnencremes der höheren Preisklasse sind sogar durch den Test gefallen. Achten Sie am besten auf mögliche Fachbewertungen.

Die Haut schonen: Kurze Sonnenbäder und Schattenpausen

Für eine schön gebräunte Haut sollten Sie sich langsam herantasten und ausgiebige Sonnenbäder vermeiden. Wir empfehlen:

  • Kurze Tanning-Sessions, um eine gewisse Grundbräune aufzubauen
  • Schattenpausen einlegen, um der Haut eine Auszeit zu gönnen
  • Mittagshitze meiden: zwischen 11 und 15 Uhr ist die Sonnenstrahlung am stärksten

Denn kurze Bräunungs-Sitzungen helfen, die Bräune länger zu halten und die Haut vor Sonnenbränden zu schützen.

Langanhaltende Bräune durch After-Care

Nach einem ausgiebigen Sonnenbad ist die Haut gereizt und braucht Feuchtigkeit. Was nützt braune Haut, wenn sie trocken ist und pellt? Pflegen Sie Ihre Haut mit After-Sun-Lotions, damit sie nicht austrocknet. Aloe vera wird eine kühlende und entzündungslindernde Wirkung nachgesagt. Damit eignet sie sich gut für gereizte Haut. Die After Sun Hydrating Lotion von Rituals verspricht beispielsweise einen beruhigenden und feuchtigkeitsspendenden Effekt. Allerdings klebt die Lotion für kurze Zeit nach dem Auftragen, kommt dafür aber mit einem sommerlich-erfrischenden Duft daher.

  • Für sensible Haut geeignet
  • Kühlend, pflegend und feuchtigkeitsspendend
  • 200 Milliliter Inhalt
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Gesunde Ernährung für gesunde Haut?

Wer hätte es gedacht: Auch die Ernährung kann für die Haut eine Rolle spielen. Carotinoidreiche Lebensmittel wie beispielsweise Karotten und Pflaumen tragen dazu bei, dass sich die Haut schneller erholt, da sie Antioxidantien enthalten. Top-Lebensmittel für schöne Haut sind außerdem Olivenöl und Fisch, die reich an Omega 3 sind und die Haut mit Feuchtigkeit versorgen. Eine gesunde Haut ist die beste Voraussetzung für eine gesunde Bräune, da Haut so strapazierfähiger ist.

Selbstbräuner: Die Alternative zur natürlichen Bräune

Selbstbräunungsmousse von St.Tropez.
Das ist das Selbstbräunungsmousse von St.Tropez.
© St. Tropez

Helle Hauttypen, hergehört! Wenn Sie sich nicht der direkten Sonne aussetzen möchten, dann können Sie zu Selbstbräunern greifen. Das sogenannte DHA (also Dihydroxyaceton) ist in fast allen Selbstbräunern enthalten und reagiert mit den Aminosäuren von verhornten Hautzellen. Dadurch wird die äußerste Hornschicht gefärbt, und Sie erhalten einen gebräunten Teint. Einziges Problem ist hierbei der gleichmäßige Auftrag. Gründlich sein ist wichtig. Das Selbstbräunungsmousse von St.Tropez* kann helfen, da sich ein Mousse um einiges leichter verteilen lässt.

  • Laut Hersteller ohne Parabene
  • Mit Pumpspender
  • Pflegendes Aloe vera enthalten
  • Preis: 45 Euro für 200 ml

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Vorsicht: Obwohl man dank Produkt gebräunt aussieht, hat die Haut keine Chance, einen eigenen UV-Sonnenschutz aufzubauen. Sonnenmilch ist trotzdem immer ein Muss!

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