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Germanwings-Absturz: Lufthansa bietet 25.000 Euro Schmerzensgeld

Germanwings-Absturz: Lufthansa bietet 25.000 Euro Schmerzensgeld

Bereits 50.000 Euro Soforthilfe ausgezahlt

Die Lufthansa bietet den Hinterbliebenen der Germanwings-Katastrophe pauschal 25.000 Euro als Schmerzensgeld für den Verlust eines Angehörigen an. Ein entsprechendes Angebot zusätzlich zur bereits gezahlten Soforthilfe sei bei den Opfer-Anwälten eingegangen, bestätigten mehrere Anwälte.

Germanwings-Absturz: Lufthansa bietet 25.000 Euro Schmerzensgeld
Bei dem Absturz eines Germanwings-Jets am 24. März kamen in den französischen Alpen 150 Menschen ums Leben.
dpa, Federico Gambarini

Der Mönchengladbacher Anwalt Christof Wellens nannte das Angebot nicht angemessen. "Ich kann mir kaum vorstellen, dass auch nur eine Opfer-Familie das annimmt." Er vertritt nach eigenen Angaben 15 Opfer-Familien mit mehr als 60 Angehörigen zivilrechtlich.

Lufthansa hat den Hinterbliebenen bislang eine Soforthilfe von 50.000 Euro pro Todesopfer gezahlt. Bei dem Absturz eines Germanwings-Jets am 24. März, der mutmaßlich vom Co-Piloten herbeigeführt wurde, kamen in den französischen Alpen alle 150 Menschen an Bord ums Leben. Germanwings ist eine Tochterfirma der Lufthansa.