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Gericht erlaubt Lufthansa-Pilotenstreik: 1.700 Flüge fallen aus

Gericht erlaubt Lufthansa-Pilotenstreik: 1.700 Flüge fallen aus

ARCHIV - Lufthansa-Maschinen parken am 23.11.2016 am Flughafen von Frankfurt am Main (Hessen) am Rande des Vorfeldes. (zu dpa "Lufthansa-Piloten wollen am Dienstag und Mittwoch wieder streiken" vom 27.11.2016) Foto: Arne Dedert/dpa +++(c) dpa - Bildf
Der Einspruch der Lufthansa gegen den Pilotenstreik wurde abgewiesen.
ade sab, dpa, Arne Dedert

Tausende Fluggäste betroffen

Der für 29. und 30. November geplante Streik der Lufthansa-Piloten kann endgültig stattfinden. Die Airline zog am Montagabend eine Beschwerde vor dem Landesarbeitsgericht München gegen die erstinstanzliche Entscheidung des Arbeitsgerichts München zurück.

Dieses hatte zuvor den Antrag der Lufthansa auf Untersagung des Ausstands abgewiesen. Die Entscheidung des Arbeitsgerichts ist damit rechtskräftig, wie auch das Landesarbeitsgericht mitteilte. Eine Lufthansa-Sprecherin sprach von "theoretischen Gründen" für den Schritt, die man nicht kommentieren wolle. Bereits am vergangenen Dienstag hatte die Lufthansa versucht, die Streiks gerichtlich zu stoppen. Sie scheiterte aber vor zwei Arbeitsgerichten in Frankfurt