Gericht erlaubt eine Neonazi-Demo in Leipzig

Das Verwaltungsgericht hat die Entscheidung der Stadt Leipzig für nur eine von vier geplanten Neonazi-Demos an diesem Samstag bestätigt. Die Richter schlossen sich der Argumentation der Stadt an, wonach es nicht ausreichend Polizei für mehrere Demonstrationen der Rechtsextremen gibt.

Die Organisatoren können nun noch Beschwerde am Sächsischen Oberverwaltungsgericht einlegen. Polizeipräsident Horst Wawrzynski rechnet bei der genehmigten Kundgebung am Hauptbahnhof mit etwa 1500 Rechtsextremen. Es sind auch 47 Gegendemonstrationen und 52 Mahnwachen geplant.