Voller Einsatz in Georgia (USA)

Bade-Urlauber retten Dutzende gestrandete Wale

22. Juli 2019 - 9:59 Uhr

Strandbesucher werden kurzerhand zu Lebensrettern

An der Küste des US-Bundesstaats Georgia haben Strandbesucher vollen Einsatz gezeigt und damit wohl dutzenden Meeressäugern das Leben gerettet. Insgesamt 27 Pilotwale waren vor St. Simions Islands gestrandet.

Die meisten Wale konnten gerettet werden

Passanten kühlten die Tiere mit Wasser und versuchten sie aus der lebensbedrohlichen Lage zu befreien, was schließlich auch gelang. Für drei der Tiere kam jedoch jede Hilfe zu spät, berichtet der US-amerikanische Sender CBS. 

Normalerweise halten sich die Säugetiere hunderte von Kilometern von der Küste entfernt auf. Was genau mit dieser Gruppe von Walen passiert ist, ist nicht klar. Pilot-Wale gelten als besonders soziale Tiere. Sie sind gewöhnlich gemeinsam unterwegs und fällt ein Tier zurück, bleibt der Rest der Gruppe bei ihm.

Touristen entdecken 50 tote Grindwale auf Island

19.07.2019, Island, Snaefellsnes Peninsula: Rund 50 tote Grindwale liegen an einem abgelegenen Strand. Die Säugetiere wurden am Donnerstag (20.07.2019) von Touristen aus den USA auf der Halbinsel Snæfellsnes nördlich von Reykjavik entdeckt. Die Touri
Touristen entdeckten aus der Luft 50 tote Grindwale auf Island.
© dpa, David Schwarzhans, lop

Auch auf Island sind Dutzende Wale gestrandet. Für sie kam allerdings jede Hilfe zu spät. Wie der isländische Rundfunksender RÚV berichtete, haben Touristen aus den USA am Donnerstag 50 tote Grindwale an einem Strand auf der Halbinsel Snæfellsnes nördlich von Reykjavik entdeckt.

Eine US-Touristin hielt den Fund am abgelegenen Strand Löngufjörur per Video fest, das Dutzende leblose Walkörper im Sand zeigte. Die Touristen hatten sich demnach auf einer Hubschraubertour befunden, als sie ihre Entdeckung machten. Sie schalteten die Polizei ein. Warum sie in Massen auf den Strand gerieten und wie lange sie dort bereits lagen, ist noch unklar.