Leclerc-Erfolg war seine größte Motivation

George Russell über die virtuellen Rennen: „Das ist so ein harter Wettkampf“

12. Juni 2020 - 10:13 Uhr

Williams-Pilot steht als Simulator-Champion fest

Bevor Anfang Juli in Spielberg endlich die wahre Formel 1 in die neue Saison startet, ist der erste Titel 2020 schon vergeben. Weil der Gesamt-Zweite Charles Leclerc (99 Punkte) beim letzten Simulator-Rennen in Kanada (Sonntag ab 19 Uhr live bei RTL.de) nicht startet, steht fest: George Russell ist Champion der "F1 Esports Virtual Grand Prix Series". Im RTL-Interview spricht der Brite darüber, wie wichtig für ihn der virtuelle Erfolg ist und warum es gerade Leclerc war, der ihn motiviert hat, so viel Einsatz und Engagement in den Simulator-Wettkampf zu stecken.

Russell: „Kann nicht zulassen, dass mich Leclerc wieder schlägt“

Was für Russell als Fan-Unterhaltung in der Corona-Pause begann, wurde immer mehr zu einem wahren Racing-Battle. "Ich habe erfahren, dass Charles mit den professionellen E-Sports-Fahrern geübt hatte", berichtet der Williams-Pilot. Sollte es wieder so sein, wie in Realität auf der Rennstrecke – Leclerc ganz vorne und Russell ganz hinten? "Ich dachte mir: Ich kann nicht zulassen, dass er mich auch virtuell schlägt."

Außerdem erklärt der 22-Jährige, dass das virtuelle Qualifying für die F1-Stars eine größere Herausforderung bedeutet als die Zeitenjagd im wahren Rennauto. "In 20 Minuten muss man eine Runde hinbekommen und mit dem Druck umgehen können."

Virtual Kanada-GP - am Sonntag ab 19 Uhr live im Stream bei RTL.de

Beim Virtual Kanada-GP heißt es für Russell und Co. noch ein letztes Mal im Simulator Platz zu nehmen – für die Show und für den Kampf um die Punkte. Bis zur letzten Runde.

Hier können Sie den achten und letzten Virtual Grand Prix auf dem animierten Highspeed-Kurs von Montreal live verfolgen: Link