Geniale Idee: So bringen 'Pokémon Go'-Spieler herrenlosen Hunden Spaß

Pokémon jagen und gleichzeitig Tieren helfen

Neuerdings entdeckt man sie überall: Die Pokémon-Jäger. Mit dem Handy in der Hand streifen die Spieler durch die Straßen, während sie versuchen bunte Wesen mit ihren Pokébällen einzufangen. Warum nicht Spaß und Nutzen verbinden, dachte sich der Chef eines Tierheims im US-Stadt Muncie, Indiana und machte einen genialen Vorschlag, der Mensch und Tier begeistern sollte.

"Komm zum Muncie Tierheim zwischen 10 und 17:30 Uhr und gehe mit einem zur Adoption freigegebenen Hund Gassi, während du Pokémon jagst und Eier ausbrütest!“ – so heißt es auf der Facebook-Seite des amerikanischen Tierheims. Denn wenn die 'Pokémon Go'-Spieler ohnehin durch die Gegend spazieren, um möglichst viele Pokémon zu sammeln, können sie dabei doch einen Hund mitnehmen. Das fand zumindest Phil Peckinpaugh, der Besitzer des Tierheims und erntete durch seinen Vorschlag großen Beifall.

So kam Peckinpaugh zu seiner Idee

Pokémon Go: Mit dieser Anzeige brachte Tierheimbesitzer Phil Peckinpah den Stein ins Rollen
Mit dieser Anzeige brachte 'Pokémon Go'-Fan und Tierheimbesitzer Phil Peckingpaugh den Stein ins Rollen

Nachdem der Aufruf nur eine knappe Stunde online zu lesen war, machten sich dutzende 'Pokémon Go'-Fans auf den Weg zum besagten Tierheim. In der einen Hand das Handy und in der anderen Hand ein herrenloses Tier – so lautet der Plan. Dennoch gilt: "Wenn du keine Verantwortung übernehmen kannst, wenn du spielst, passt das nicht“, so Peckinpaugh zu 'Buzzfeed'. Deshalb werden die Pokémon-Freunde erst über ihre Verantwortung aufgeklärt, bevor es losgeht. Bisher lief jedoch alles super.

Auf die Idee kam Peckinpaugh, weil er selber ein großer 'Pokémon Go'-Fan ist und schon viele spielende Menschen beobachtete, die ziellos umherirrten. Indem die Zocker einen Hund Gassi führen, bringen sie nicht nur sich selbst, sondern auch den Hunden etwas Gutes! Das Netz ist jedenfalls begeistert von der Idee: Die Tiere bekommen Auslauf und die Pokémon-Jäger erleben nicht nur digitale Lebewesen im Handy, sondern auch echte aus Fleisch und Blut an der Leine.