Das geht unter die Haut

Gemeinsames Tattoo: Krankenschwestern wollen an Kampf gegen Corona erinnern

Mit diesem Corona-Tattoo wollen Krankenschwestern aus dem US-Bundesstaat Kalifornien an die gemeinsame Zeit im Kampf gegen die Corona-Pandemie erinnern.
© Reuters

11. Januar 2021 - 18:40 Uhr

Zeichen der Verbundenheit

Sie sehen Leid, Tod und Verzweiflung, gehen jeden Tag an ihre Grenzen. Pflegerinnen und Pfleger kämpfen an vorderster Front gegen das Coronavirus. Einige Krankenschwestern aus dem US-Bundesstaat Kalifornien haben sich jetzt ein gemeinsames Tattoo stechen lassen. Damit wollen sie an die gemeinsame Zeit im Kampf gegen die Corona-Pandemie erinnern.

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Speerspitze, Schrägstriche, Herz

Für die Intensiv-Krankenschwestern des "Providence Mission Hospital" in Mission Viejo, Kalifornien ist das Tattoo ein Zeichen der Solidarität und Verbundenheit. "Wir haben uns entschieden, uns tätowieren zu lassen, um an die gemeinsame Zeit zu erinnern," sagt Krankenschwester Debbie Wooters einem lokalen Fernsehsender. "Wir haben das Tattoo alle an verschiedenen Körperstellen." Die Kolleginnen möchten sich selbst damit Anerkennung schenken. Dafür, dass sie unermüdlich für das Leben der Coronakranken kämpfen.

Die einzelnen Elemente des Kunstwerkes haben eine symbolische Bedeutung: Die Speerspitze steht für die Arbeit an vorderster Front. Der Schrägstrich repräsentiert das Team und das Herz erinnert an all diejenigen, die sie verloren haben.

Corona-Lage in Kalifornien

Im US-Bundesstaat Kalifornien ist die Infektionslage besonders dramatisch. Besonders hoch sind die Zahlen im Großraum von Los Angeles. Krankenhäuser sind überfüllt, es gibt kaum noch Intensivbetten. Auch der Sauerstoff für Patienten und Patientinnen mit Atemproblemen ist knapp. Rettungsdienste sind dazu angehalten, Menschen mit geringer Überlebenschance nicht mehr in Kliniken zu bringen.