Zeugen bemerkten die zusammengepferchten Tiere

Polizei rettet jaulende Hundewelpen aus überhitztem Transporter

Die Gelsenkirchener Polizei hat zwei jaulende Hundewelpen mit durchnässtem Fell hat aus einem überhitzten Transporter befreit.
© dpa, ---, mg dul

13. August 2020 - 14:55 Uhr

Fell der Hundewelpen war durchnässt

Die Gelsenkirchener Polizei hat zwei jaulende Hundewelpen mit durchnässtem Fell hat aus einem überhitzten Transporter befreit. Der 27-jährige Fahrer stehe im Verdacht, illegal mit den etwa 15 Wochen alten Hunden der Rasse Shih Tzu gehandelt zu haben, teilte die Polizei am Donnerstag mit.

Gelsenkirchen: Hunde in Hitze-Transporter eingesperrt

Um den Transporter auf einem Parkplatz hatte sich am Mittwoch eine Menschentraube gebildet. Zeugen sahen die Tiere zusammengepfercht in einer schlecht belüfteten Kleintierbox.

Das Veterinäramt stellte zudem fehlerhafte Einträge in den Tierpässen fest. So seien die Tiere zu früh gegen Tollwut geimpft worden und hätten nicht nach Deutschland einreisen dürfen. Sie wurden daher sichergestellt und einem Tierheim für eine zwölfwöchige Quarantäne übergeben.

Für den Tierbesitzer wird's wohl teuer

Das Veterinäramt leitete ein Ordnungswidrigkeitsverfahren ein. Außerdem muss sich der 27-Jährige auf Kosten in vierstelliger Höhe für die Quarantäne einstellen. Der Tierbesitzer gab an, auf dem Weg von Frankreich nach Polen nur auf der Durchfahrt gewesen zu sein.