"Geladen und entsichert": Trump erklärt USA bereit für militärischen Konflikt mit Nordkorea

11. August 2017 - 10:14 Uhr

Verbale Eskalation

Sie schmeißen weiter mit unverhohlenen Drohungen um sich: US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Staatschef Kin Jon Un stehen sich bei der verbalen Eskalation der Krise zwischen ihren beiden Ländern in nichts nach. Während die Welt mit wachsender Sorge auf die Entwicklung schaut, testen die zwei Selbstdarsteller aus, wie weit sie mit ihren Sprüchen gehen können. "Militärische Lösungen sind nun voll einsatzfähig, geladen und entsichert, sollte Nordkorea unklug handeln", twitterte Trump.

Trump: Habe mich noch nicht scharf genug geäußert

Kim hatte einen Angriff auf den US-Stützpunkt Guam angedroht, Trump sprach daraufhin von einer Reaktion, wie sie noch niemand zuvor gesehen habe. Jetzt meint der US-Präsident, vielleicht habe er sich noch nicht "scharf genug" geäußert.

Trump sagte in seinem Urlaubsdomizil in New Jersey: Nordkorea sollte besser "sehr, sehr nervös" sein, wenn es an einen Angriff auf die USA auch nur denke. Das international isolierte Land solle sich lieber zusammenreißen, andernfalls sei es in Schwierigkeiten, wie sie nur wenige Staaten erlebt hätten und niemand für möglich gehalten habe.

Die Tricks des Kim Jong Un

Nach den letzten Raketentests haben die UN die Sanktionen gegen Nordkorea weiter ausgeweitet. Dennoch kommt das Land weiter an Geld. Während die Bürger Nordkoreas unter großer Armut leiden, hat Kim anscheinend einige Tricks, um den Geldfluss am Laufen zu halten. Wie? Das erfahren Sie im Video.

Merkel hofft auf eine friedliche Lösung

Bundeskanzlerin Angela Merkel rief die USA und Nordkorea dazu auf, sich um eine friedliche Lösung des Konflikts zu bemühen. "Eskalation der Sprache halte ich für die falsche Antwort", sagte sie. "Ich sehe auch keine militärische Lösung dieses Konflikts." Merkel schlug vor, im UN-Sicherheitsrat und in Zusammenarbeit mit China dafür zu sorgen, dass sich der Streit nicht noch weiter hochschaukelt.