Mann tötet zwei Frauen und sich selbst

Drei Tote nach Geiseldrama in Zürich

Geiselnahme in Zürich
Geiselnahme in Zürich
© dpa, Ennio Leanza, el kde

31. Mai 2019 - 16:31 Uhr

Bewaffneter Mann hatte zwei Frauen als Geiseln genommen

Bei einer Geiselnahme in Zürich hat es drei Tote gegeben. Am Morgen hatte ein 60-jähriger Mann zwei Frauen als Geiseln genommen. Kurz danach erschoss er die beiden und anschließend sich selbst.

Hintergründe zu der Geiselnahme in Zürich sind unklar

31.05.2019, Schweiz, Zürich: Eine Polizeiabsperrung in der Nähe des Wohnhauses, in dem es eine mutmaßliche Geiselnahme mit mehrern Toten gegeben hat. Foto: Ennio Leanza/KEYSTONE/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Bei der Geiselnahme in Zürich wurden drei Menschen getötet.
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Der 60-Jährige verhandelte zunächst aus einem Fenster heraus mit der Polizei, die von einer Nachbarin und möglicherweise einem der Opfer selbst alarmiert wurde. Er forderte die Polizei auf, sich zurückzuziehen. Die Polizei sperrte die Gegend rund um das Mehrfamilienhaus weiträumig ab und alarmierte Spezialisten einer Verhandlungsgruppe.

Rund drei Stunden nach Beginn des Einsatzes erklärte der Mann, dass er in wenigen Minuten aufgeben und sich der Polizei stellen werde. Wenig später fielen dann aber mehrere Schüsse. Die Polizei stürmte daraufhin die Wohnung, fand die drei schwer verletzt vor. Jegliche Reanimationsversuche kamen zu spät.

Die mutmaßliche Tatwaffe wurde sichergestellt. Hintergründe zu der Tat sind derzeit noch unklar. Bei dem toten Mann handelt es sich laut Polizei um einen 60 Jahre alten Schweizer. Die beiden Frauen, deren Nationalitäten noch nicht bekannt sind, waren 34 und 38 Jahre alt.