Wein-Empfehlung

Geheimtipp Rosé: 5 Vorurteile, mit denen wir aufräumen

Wir verraten 5 Gründe, warum der Roséwein ein tolles Getränk ist.
Wir verraten 5 Gründe, warum der Roséwein ein tolles Getränk ist.
© iStockphoto, Ira.Shpiller

16. April 2021 - 10:49 Uhr

Geheimtipp Rosé: Der Guide zum unterschätzten Wein

Früher oft belächelt und teils verpönt, liegt der Roséwein heutzutage voll im Trend. Die Roséweinproduktion wächst seit Jahren kontinuierlich. Die zunehmende Beliebtheit spiegelt sich auch in den Marktanteilen wider. Laut dem Deutschen Weininstitut (DWI) stieg der Absatz in Deutschland 2020 auf einen Anteil von 12 Prozent. Für uns Grund, um auch bei den letzten Kritikern mit den Vorurteilen aufzuräumen.

1. Roséwein wird gepanscht

Wer glaubt, dass es sich beim Rosé schlicht um einen Verschnitt aus Rot- und Weißweinen handelt, liegt völlig falsch. Für die Herstellung von Roséweinen werden ausschließlich rote Trauben verwendet, die jedoch deutlich weniger Kontakt mit der Maische haben als bei der Herstellung eines Rotweins. Durch die geringere Zeitspanne wird weniger Farbstoff von den Beerenschalen an den Most abgegeben, und der typische Roséfarbton entsteht.

2. Guter Rosé kommt nur aus Frankreich

Ja, der Rosé hat seinen Ursprung in Frankreich. Dort wurde er einst als Nebenprodukt überschüssiger Trauben bei der Rotweinproduktion erfunden und ist heute aus der französischen Weinlandschaft nicht mehr wegzudenken. Aber: Auch in Deutschland und Österreich ist der Rosé, in Spanien und Portugal der Rosado und in Italien der Rosato mehr als nur eine Modeerscheinung.

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3. Roséwein ist ein "Frauenwein“

Auch hierbei handelt es sich um eines der klassischen Vorurteile. Aufgrund seines Farbtons, der Süße und der meist eher leichten Gattungen bekommt der Rosé oft den Stempel eines "Frauenweins" oder "Terrassenweins" aufgedrückt. Natürlich ist es so, dass sich ein gekühlter Rosé besonders gut bei Wärme trinken lässt, da er erfreulich erfrischend ist und uns Weinfreunde nicht gleich aus den Socken haut.

Bedeutet aber nicht, dass ein Rosé nicht auch die unterschiedlichsten Färbungen und Fruchtaromen aufweisen kann – viele Winzer haben Roséweine verschiedener Charakteristika im Angebot: von fruchtigen und trockenen Varianten bis hin zu Weinen mit mehr Körper und sogar Kräuternoten.

4. Rosé passt nicht als Begleitung

Falsch! Roséweine eignen sich hervorragend als Begleitung zu etwa leichten mediterranen Gerichten wie Tapas, Salaten oder gegrilltem Gemüse. Auch zu Fischgerichten und Meeresfrüchten wird der Rosé in Frankreich, der Rosado in Spanien oder Portugal und der Rosato in Italien oft als charmante Begleitung in Restaurants angeboten.

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5. Rosé wird eiskalt getrunken

Die optimale Trinktemperatur für einen Rosé liegt zwischen 10 und 14 Grad und ist abhängig vom Körper und von der Fülle des Weins. Deshalb bitte die Flasche nicht aus dem Kühlschrank nehmen und sofort servieren, dann sind die Aromen noch verschlossen, und der Wein verliert an Frische und Spritzigkeit.

Tipp: Um die Temperatur vor dem Servieren auf die Gradzahl genau festzustellen, eignen sich Weinthermometer. Das elegante Clever&More-Clip-Weinthermometer von WMF wird von außen um die Flasche geklippt und misst Temperaturen zwischen 2 und 22 Grad Celsius.

Trendwein Rosé: Mit Vorurteilen aufgeräumt

Wie Sie sehen, ist der Rosé keinesfalls ein Neben- oder sogar Abfallprodukt. Ganz im Gegenteil: Der Trendwein ist beliebter denn je und dürfte auch in diesem Jahr in der warmen Jahreszeit als spritziger Begleiter beim Dinner oder als edler Tropfen auf der Gartenparty in aller Munde sein.

À votre santé!

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