Gegen Auto getauscht: Weltraumflug steht Kfz-Meisterin zu

Prozess
Diese Frau tauschte einen Coupon für einen Weltraumflug gegen ein Auto. Das Gericht gab ihr nun Recht, sie darf ins All fliegen.
dpa, Jens Wolf

Kurztrip in rund 100 Kilometer Höhe

Heike Düsterhöfer kann sich nun endgültig über das Tauschgeschäft ihres Lebens freuen. Das Oberlandgericht in Naumburg bestätigte die Entscheidung des Landgerichts Magdeburg, wonach ein Weltraumflug der Kfz-Meistern zusteht. Das Gericht wies die Berufung eines Berliner Gebrauchtwagenhändlers zurück und beendet somit einen mehr als zwei Jahre andauernden Rechtsstreit.

Ursprünglich hatte der Mann den Kurztrip ins All in rund 100 Kilometer Höhe bei einer Fastfoodkette gewonnen, tauschte diesen jedoch mit Heike Düsterhöfer gegen ein Auto. Anschließend forderte er den Gewinncoupon zurück, da sie das Tauschgeschäft seiner Meinung nach nicht vollständig erfüllt habe.

Das Landgericht Magdeburg hatte allerdings nicht feststellen können, dass mehr als das übergebene Auto als Gegenleistung für den Coupon ausgemacht worden war. Dies wurde jetzt vom Oberlandesgericht bestätigt.

Wann die aus Magdeburg stammende Frau ihren Flug allerdings antritt ist noch unklar. "Ganz realistisch müssen wir sagen, dass die ersten kommerziellen Flüge erst 2018 bzw. 2019 stattfinden können. Das ist aber noch unverbindlich“ äußerte sich der Vermarkter der privaten Weltraumflüge in der "Magdeburger Volksstimme".