Gefährliches Zika-Virus: So schützt sich Herzogin Meghan auf den Fidschi-Inseln

24.10.2018, Fidschi, Suva: Prinz Harry (l), Herzog von Sussex, und seine Frau Meghan, Herzogin von Sussex, besuchen die University of the South Pacific. Prinz Harry und seine Frau Meghan sind auf ihrer ersten offiziellen gemeinsamen Auslandsreise sei
Prinz Harry und Meghan auf den Fidschi-Inseln
hjb, dpa, Phil Noble

Gefährdet Herzogin Meghan ihr Ungeborenes?

Trotz Warnung vor dem Zikavirus reisen Prinz Harry (34) und seine schwangere Ehefrau Herzogin Meghan (37) im Rahmen ihrer 16-tägigen Pazifikreise auf die Fidschi-Inseln und ins Königreich Tonga. Wie aber will sie sich und ihr Ungeborenes schützen?

Meghan und Harry reisen in Zikavirus-Risikogebiete

Zwei Stationen der 16-tägigen Pazifikreise von Prinz Harry und Herzogin Meghan sind die Fidschi-Inseln und das polynesische Königreich Tonga. Nach Absprache mit den Ärzten sollen sich die werdenden Eltern trotz Zika-Warnung dazu entschlossen haben, die beiden Inselparadiese zu besuchen. Wenn sich eine schwangere Frau mit dem Virus infiziert, kann es zu schweren Fehlbildungen beim Baby kommen.

Herzogin Meghan versucht durch ihre Kleiderwahl, den Mücken möglichst wenig Angriffsfläche zu beiten. Die werdende Mutter trägt bei der Ankunft auf Fidschi ein hochgeschlossenes, weißes Midikleid mit langen Ärmeln. Dazu hatte ihr ein renommierter Mediziner geraten.

Zum Schutz gegen Mückenstiche besser helle Kleidung tragen

Laut "People" riet Professor James G. Logan, Abteilungsleiter der britischen Seuchenkontrolle, zu folgendem: "Lange Ärmel und weite Kleidung helfen. Moskitos können auch durch Jeans beißen, also ist es viel schwieriger für sie, durch locker sitzende Klamotten zu beißen." Auch sei es besser, helle als dunkle Kleidungsstücke zu tragen. "Generell ist das Risiko gering, aber da ist immer noch ein Risiko, und man muss abwägen, wie du dich selbst schützen kannst und sicherstellen, dass du komplett informiert bist."

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WHO und CDC raten Schwangeren von Reisen in Risikogebiete ab

Sowohl die Fidschi-Inseln als auch Tonga wurden von der CDC (Centers for Disease Control and Prevention), einer US-Bundesbehörde des amerikanischen Gesundheitsministeriums, und der WHO (Weltgesundheitsorganisation) als "Gebiete mit dem Risiko einer Zika-Infektion" eingestuft. Schwangeren Personen raten sie dringend ab, in Gebiete mit Zika-Risiko zu reisen.