Gefährlicher Sexting-Trend: Teenager haben massenhaft Nacktfotos und Sexvideos auf dem Smartphone

18. Januar 2018 - 16:18 Uhr

Ein spontan verschicktes Bild kann brutale Folgen haben

Sexvideos und Nacktfotos auf den Smartphones unserer Kinder - scheinbar ist das heute ganz selbstverständlich. Jeder dritte Jugendliche hat laut einer 'SaferInternet'-Studie Nacktbilder auf dem Handy. Ein wirklich gefährlicher Trend, der offenbar immer schlimmer wird, obwohl der Studie zufolge 81 Prozent der befragten Teenager wissen, dass ein spontan verschicktes Bild böse Folgen haben kann. Wir haben uns bei der Recherche gefragt: Warum machen junge Mädchen bei so etwas überhaupt mit? Und: Was können Sie als Eltern dagegen tun?

Es sind Nacktfotos und Videos ihrer Ex-Freundinnen oder Mitschülerinnen

Bei unseren Dreharbeiten in Dresden haben wir Schüler getroffen, die massenweise Nacktfotos von jungen Mädchen auf ihren Smartphones gespeichert haben. Die meisten von minderjährigen Mädchen. Es sind ihre Ex-Freundinnen oder Mitschülerinnen, wie Sie im Video erzählen. Die Jungs zeigten uns die Fotos bereitwillig - sie selbst wollten aber anonym bleiben. "Angenommen, man sammelt das einen Monat lang, dann hat man locker 50, 100 oder 150 Bilder drauf", sagt einer der Jungs vor unserer Kamera.

Die Konsequenzen können brutal sein: Eine 15-Jährige berichtet uns von einer Freundin, deren Nacktbilder in der ganzen Schule verbreitet wurden... Streetworker Thomas Sonnenburg erklärt, wieso Teenager überhaupt solche Fotos verschicken und was Eltern machen sollten, wenn ihre Kinder deswegen Probleme haben.