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Gefährliche Nebenwirkungen: Schmerzmittel können krank machen

Gefährliche Nebenwirkungen: Schmerzmittel können krank machen

Gefährliche Schmerzmittel Eine Überdosierung kann krank machen
02:04 min
Eine Überdosierung kann krank machen
Gefährliche Schmerzmittel

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Von Schmerzmitteln geht erhebliche Gesundheitsgefahr aus

Es gibt sie ohne Rezept, aber trotzdem können Schmerzmittel unsere Gesundheit ruinieren. Auf die Dosis des Medikaments und die Dauer der Einnahme kommt es an. Doch viele Verbraucher schätzen diese völlig falsch ein. Ein neuer Warnhinweis soll helfen.

Viele Verbraucher wenden die Mittel zu lang an

Tabletten in der Hand
Verbraucher schätzen die Gefahr von rezeptfreien Schmerztabletten oft völlig falsch ein und nehmen viel zu viele.
picture alliance / blickwinkel/M, McPHOTOs

Eigentlich liegt in jedem Haushalt mindestens eine Packung Schmerztabletten. Kopfschmerzen nach einem feuchtfröhlichen Fest, Zahnschmerzen oder Rückenbeschwerden der üblen Sorte: Schmerztabletten machen das Leiden zumeist etwas erträglicher.

Verbraucher schätzen die Produkte laut eigener Aussage zumeist als harmlos ein. Doch das ist ein Trugschluss, denn die Nebenwirkungen können heftig sein. Zum Beispiel kann es zu Magenbeschwerden, Magenblutungen – und in heftigen Fällen sogar zum Magendurchbruch kommen, beispielsweise bei Medikamenten wie Aspirin, Paracetamol und Ibuprofen. Vor allem Paracetamol ist Ärzten zunehmend übel aufgefallen. Nimmt man den Wirkstoff zu häufig oder überdosiert ein, sind Schäden an der Leber oder auch an den Nieren möglich. Und das machen laut einer Studie viel zu viele Verbraucher.

Neuer Warnhinweis bei rezeptfreien Schmerzmitteln

Grundregel: Etwa zehn Tabletten im Monat sind vertretbar, danach wird es meist brisant. Außerdem sollten die Mittel nicht länger als vier Tage am Stück eingenommen werden. Deshalb müssen rezeptfreie Schmerztabletten zukünftig mit einen Warnhinweis versehen werden. Dieser macht noch einmal darauf aufmerksam, die Mittel ohne ärztliche Rücksprache genau nach den Anweisungen in der Packungsbeilage zu nehmen.