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Gazprom will Präsenz an asiatischen Aktienmärkten ausbauen

Gazprom will Präsenz an asiatischen Aktienmärkten ausbauen

Der russische Energiekonzern Gazprom will sein Engagement an den asiatischen Aktienmärkten ausbauen. "Wir verhandeln über ein Listing an der Hongkonger Börse", sagte Finanzchef Andrej Kruglow. Der nächste Schritt sei, am Aktienmarkt in Singapur stärker vertreten zu sein. Nach seinen Worten könnte der Staatskonzern zudem Zahlungen aus China auch in der Währung der Volksrepublik erhalten. Gazprom will von 2018 an jährlich 38 Milliarden Kubikmeter Gas an China verkaufen. Das Geschäft hat ein Volumen von 400 Milliarden Dollar.

Mit Gazprom-Aktien wird seit der vergangenen Woche in Singapur gehandelt, womit der Konzern einen besseren Zugang zu Investoren in Asien bekommt. Hinterlegungsscheine (American Depository Receipts oder ADR) von Gazprom können bereits an der Londoner Börse gekauft und verkauft werden.

Auch der russische Aluminium-Hersteller United Company Rusal war an die Börse in Hongkong gegangen. Dabei bot der Konzern im Januar 2010 elf Prozent seiner Aktien an und nahm so 2,2 Milliarden US-Dollar ein.