Feuerwehr musste das Tier herausschneiden

Hund "Duman" steckt kopfüber in Mülleimer fest

21. August 2019 - 16:19 Uhr

Etwas zu tief in den Mülleimer geschaut

Tierisch kurioser Einsatz für die Feuerwehr in Garbsen (Niedersachsen)! Rhodesian Ridgeback "Duman" schaute bei einem Spaziergang mit seinen Besitzern etwas zu tief in einen Mülleimer. Offenbar roch es darin besonders gut, denn der Rüde ging richtig auf Tauchgang - und konnte sich selbst am Ende nicht mehr befreien. Die Feuerwehr musste das Tier in einer Nacht- und Nebelaktion mit einer hydraulischen Schere aus dem Metallmülleimer retten. Unser Video zeigt die Rettung.

Hund in Lebensgefahr

Frauchen und Herrchen versuchten minutenlang verzweifelt, ihren jaulenden und zappelnden Hund aus dem Mülleimer zu befreien. Für Duman bestand eindeutig Lebensgefahr - denn er hätte ersticken können. Der Kopf des Tiers steckte so fest in der Metallöffnung, dass die Besitzer sich nicht anders zu helfen wussten und die Feuerwehr riefen. Leider konnten auch die Kameraden das 45-Kilo-Tier nicht befreien. Schließlich musste die Tierrettung anrücken.

Duman musste mit Metallring losgeschnitten werden

Mit drei Betäubungsspritzen nacheinander wurde der aufgebrachte Duman ruhig gestellt. Andernfalls wäre eine gefahrlose Rettung nicht möglich gewesen. Trotz der Beruhigungsmittel gelang es den Helfern allerdings nicht, den Rüden aus der Metallöffnung des Mülleimers zu befreien.

Weil man sich nicht mehr anders zu helfen wusste, wurde schließlich der Metallring samt Hund von dem Mülleimer losgeschnitten - mit einer hydraulischen Schere. Duman wurde in die Tierärztliche Hochschule nach Hannover gebracht, wo er endlich von seinem unfreiwilligen Accessoire befreit werden konnte.