Galopprennen: Erster "Geisterrenntag" in Langenhagen

Vor leerer Tribüne reiten die Jockeys mit ihren Pferden auf der Rennbahn Neue Bult. Foto: Peter Steffen/dpa
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07. Mai 2020 - 17:44 Uhr

Auf der Rennbahn Neue Bult in Langenhagen bei Hannover haben am Donnerstag die ersten Galopprennen in Deutschland während der Corona-Pandemie stattgefunden. Der Hannoversche Rennverein lud mit Genehmigung der örtlichen Behörden zu einem "Geisterrenntag" ohne Zuschauer, mit zwölf Rennen und etwa 160 Pferden. Ähnlich wie die künftigen Geisterspiele in der Fußball-Bundesliga unterlag die Veranstaltung strikten Auflagen und Kontaktbeschränkungen. Auf die Rennbahn wurden lediglich Trainer, Pferdeführer, Jockeys, Tierärzte, Hufschmiede und die Rennleitung gelassen. Wetten wurden ausschließlich im Internet abgeschlossen.

Die Rennen auf der Neuen Bult sollen einen Vorbildcharakter für ähnliche Veranstaltungen in ganz Deutschland haben. "Wir wollen zeigen, dass so ein Renntag in der Art funktionieren kann. Damit wir danach weitermachen können", sagte der Trainer Dominik Moser aus dem Galopp-Trainingszentrum Hannover dem "Sportbuzzer".

Quelle: DPA