Seit 100 Jahren tot geglaubt

Galápagos-Inseln: Riesenschildkröte doch nicht ausgestorben

Diese Riesenschildkröte galt als ausgestorben. Jetzt ist sie wieder aufgetaucht.
© Twitter, Twitter/ Marcelo Mata

20. Februar 2019 - 14:49 Uhr

Forscher finden Schildkröten-Dame

Immer wieder machen Wissenschaftler Meldung von Tieren, die von unserem Planeten verschwinden. Jetzt gibt es endlich eine erfreuliche Nachricht. Die über hundert Jahre tot geglaubte Riesenschildkröte der Gattung Chelonoidis Phantasticus lebt! Ein Forscherteam, organisiert vom "Galápagos-Nationalpark" und der US-Umweltorganisation "Galápagos Conservancy, fand ein putzmunteres Weibchen auf einer unbewohnten Insel.

Erstes Exemplar seit 1906

Es ist eine kleine Sensation, die Ecuadors Umweltminister Marcelo Mata verkündet. Die Riesenschildkröte Chelonoidis Phantasticus lebt auf der unbewohnten Insel Fernandina. Nicht nur der Name des Tiers ist phantastisch, auch die Tatsache, dass sie als offiziell ausgestorben galt und jetzt wieder aufgetaucht ist.

Das einzige bekannte Exemplar von Chelonoidis Phantasticus wurde laut der Umweltorganisation, "während der Expedition der 'California Academy of Sciences' im April 1906 gefunden". Seitdem wurde sie nie wieder gesehen - bis jetzt. In der Vergangenheit waren Wissenschaftler davon ausgegangen, dass mehrere Vulkanausbrüche zum Aussterben der Schildkröte geführt hatten.

Die Galápagos-Inseln sind ein isoliert im Pazifik gelegenes Archipel. Nirgends sonst auf der Erde gibt es so viele verschiedene Arten. Charles Darwin entwickelte 1835 nachdem er die Inseln besucht hatte seine Evolutionstheorie.