2018 M12 15 - 12:01 Uhr

Coman versetzt Bayern-Bosse in Aufruhr

Mit seinen Rücktrittsgedanken hat Kingsley Coman die Bayern-Verantwortlichen in helle Aufregung versetzt. Doch alles halb so wild, der Franzose hat seine Aussagen relativiert.

Aussage falsch interpretiert

Mit 22 Jahren an Rücktritt denken? Kingsley Coman hat's gemacht - und das auch noch öffentlich. Im französischen Fernsehen sagte der verletzungsgeplagte Offensivspieler des FC Bayern, dass er eine weitere Operation an seinem Fuß nicht mehr akzeptieren und lieber mit dem Profisport aufhören würde. HIntergrund: Das Jahr 2018 war für ihn ein Seuchenjahr. Im Februar zog er sich einen Syndesmoseriss im linken Sprunggelenk zu und verpasste die WM. Im ersten Bundesligaspiel der neuen Saison gegen 1899 Hoffenheim ereilte ihn dasselbe Schicksal. Erst am 1. Dezember beim 2:1 in Bremen feierte er sein Comeback.

Aber es wird ja bekanntlich nichts so heiß gegessen wie gekocht: In der 'Bild' stellte der Franzose klar, dass er falsch interpretiert wurde: "Ich habe damit gemeint, dass ich keine Lust mehr auf eine erneute Reha hätte, wenn ich die gleiche Verletzung im selben Jahr – also in den nächsten Wochen – noch einmal hätte. Über einen späteren Zeitpunkt habe ich nicht gesprochen." 

Den Bayern-Bossen bleibt also nichts anderes übrig als zu hoffen, dass ihr flinker Franzose, der in der Champions League beim 3:3 in Amsterdam gleich mal wieder ein Tor schoss, verletzungsfrei über die wenigen noch ausstehenden Spiele in diesem Jahr kommt. 2019 beginnt für Coman eine neue Zeitrechnung.