2018 M12 14 - 19:21 Uhr

Hilfe von Ex-Spielern unerwünscht

Es hat wie eine gute Idee geklungen: Ehemalige Bundesliga-Profis unterstützen den Video-Schiedsrichter im Keller von Köln. Doch dem DFB wäre das zuviel Gewusel.

Video-Assistenten würden in ihrer Konzentration gestört

Ehemalige Fußball-Profis oder -Trainer sollen die Video-Assistenten erst einmal nicht vor Ort in Köln unterstützen. "Die Leute sind da hochkonzentriert bei der Arbeit. Alles, was da zusätzlich ist, stört letztendlich", sagte der zuständige DFB-Projektleiter Jochen Drees der ARD. "Dass Trainer oder Spieler tatsächlich in den Liveprozess mit eingebunden werden in Köln, das halte ich für absolut ausgeschlossen. Das würde auch aus meiner Sicht überhaupt keinen Sinn machen", meinte Dress.

Nach den anhaltenden Diskussionen um den Videobeweis in der Fußball-Bundesliga war zuletzt darüber spekuliert worden, dass ehemalige Profis die Schiedsrichter bei ihrer Arbeit unterstützen sollen. Man könne sich überlegen, im Rahmen einer Schulung, eines Trainingslagers, eines Workshops, "eventuell da mal so einen Programmpunkt zu etablieren, um einmal Sachen zu besprechen, die aus deren Sicht wichtig sind und die wir vielleicht als Input gebrauchen können", sagte Drees. Mehr ist nicht - und wird wohl auch nicht sein.