Augsburg auf der Überholspur

6-Tore-Wahnsinn in Dortmund: Leipzig trotzt BVB Remis ab

18. Dezember 2019 - 8:46 Uhr

Was für ein Topspiel in Dortmund! Alle hatten auf eine rasante Partie gehofft, und die Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Im Gegenteil: In einem rassigen Spiel trennten sich der BVB und RB Leipzig 3:3. Während die Offensivreihen auf beiden Seiten zu glänzen wussten, erwischten die Keeper hüben wie drüben einen gebrauchten Tag.

Borussia Dortmund - RB Leipzig 3:3 (2:0)

Tore: 1:0 Weigl (23.), 2:0 Brandt (34.), 2:1 Werner (47.), 2:2 Werner (53.), 3:2 Sancho (55.), 3:3 Schick (78.)

Was für ein irrer Kick! In der 1. Hälfte spielte Dortmund mit harmlosen Bullen Katz und Maus. Weigl mit einem haltbaren Distanzschuss (Gulacsi verschätzte sich im RB-Tor völlig) und Brandt mit einem Kreisel-Schuss-Tor zum mit der Zungeschnalzen brachten den schwarz-gelben Tempel zum Kochen. Leipzig wachte erst spät auf, Bürki rettete in der Nachspielzeit zweimal grandios.

In Abschnitt 2 ging die Konzentration der Hausherren im strömenden Regen plötzlich baden - Bürki und Brandt legten Werner mit unfassbaren Fehlern einen Doppelpack auf. Nach Sanchos 3:2 lag Dortmund erneut auf Siegkurs, doch in einer temporeichen Partie mit Chancen auf beiden Seiten gehörte der letzte Wirkungstreffer den Gästen in Person des eingewechselten Schick.

FC Augsburg - Fortuna Düsseldorf 3:0 (1:0)

Tore: 1:0 Max (32.), 2:0 Jedvaj (61.), 3:0 Max (72.)

Mit breiter Brust und Lust am Spiel dominierten die Hausherren Ball und Gegner, Niederlechner (21.) versemmelte die erste dicke Chance, er scheiterte an Steffen. Besser machte es Teamkollege Max - wieder fand Niederlechner seinen Meister im F95-Keeper, doch dieses Mal staubte Max zur Führung ab. Augsburg blieb am Drücker, Jedvaj traf per Kopf (das erste Tor nach einer Ecke für die Hausherren) zur Vorentscheidung. Mit 16 Punkten aus den vergangenen sechs Spielen ist der FCA die Mannschaft der Stunde.

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Union Berlin - 1899 Hoffenheim 0:2 (0:0)

Tore: 0:1 Bebou (56.), 0:2 Baumgartner (90.+1)

In einer verbissen geführten Partie neutralisierten sich beide Teams über weite Strecken. Die Gäste aus Hoffenheim verlegten sich aufs Kontern, gingen kein Risiko ein. Union fehlten im Spiel nach vorne die Mittel, Chancen zu kreieren. Einzig bei Standardsituationen strahlten die Hausherren ein wenig Torgefahr aus. Auch nach der Pause ging spielerisch wenig. Die Gästeführung? Ein Zufall. Lenz fälschte Bebous Schuss ab - Keeper Gikiewicz ohne Chance. Berlin versuchte alles, doch Hoffenheim ließ kaum etwas anbrennen.