Trotz Klimawandel Massen an Schnee am Furkajoch

Furkajoch: Schneemassen begraben Messlatte

8. November 2019 - 8:02 Uhr

Flupp - da war sie weg

Die Messlatte am Furkajoch in den Österreichischen Alpen war für 2,50 Meter Schneehöhe ausgelegt. Falsch geplant. Der letzte Winter hat dem alten Ding den Rest gegeben und die Messstation unter den Schneemassen vergraben. Die skurrilen Schnee-Bilder sehen Sie im Video.

Messstation am Furkajoch in sich zusammengefallen

Der letzte Winter im Bregenzer Wald war so extrem schneereich, dass er die Messstation trotz einer Höhe von 2,50 Meter irgendwann überforderte. Erst war sie verschwunden, und nach der Schneeschmelze sogar in sich zusammengefallen. Daraus haben die Bergbewohner gelernt. Jetzt wartet ein 3,50 Meter hoher Messstab auf den kommenden Winter.

Die aktuellen Schneehöhen finden Sie hier

So viel Schnee trotz Klimawandel?

Immer wieder hört man von der Erderwärmung - da kommen einem diese Schneegeschichten schon komisch vor. Meteorologe Oliver Hantke hat allerdings eine sehr logische Erklärung dafür:

"Durch den Klimawandel kommt es zu sehr extremen Niederschlägen, die im Sommer als Starkregen herunterkommen, und im Winter eben als Schnee. An solche Extremereignisse werden wir uns nun wohl gewöhnen müssen."