Fürstin wohnt nicht im Palast

Charlène von Monaco ist endlich wieder zurück - und doch nicht!

ARCHIV - 19.11.2017, Monaco: Fürstin Charlene von Monaco kommt zu einer Messe am Nationalfeiertag. Sie ist nach etwa vier Monaten medizinischer Behandlung in den Stadtstaat zurückgekehrt. (zu dpa Fürstin Charlène nach Klinikaufenthalt zurück in Monac
Fürstin Charlène von Monaco ist nach langem Klinikaufenthalt zurück - trotzdem soll sie nicht bei ihrem Mann und den Kindern wohnen.
bsc, dpa, Eric Gaillard

Auf diese Nachricht hatten die Monegassen seit Monaten sehnsüchtig gewartet: Fürstin Charlène von Monaco (44) ist nach fast viermonatigem Aufenthalt in einer Klinik endlich zurück im Fürstentum. Doch so richtig nach Hause ist sie offenbar nicht zurückgekehrt. Denn sie wohnt mit einigem Abstand zu ihrem alten Leben.

Charlène ist nah, aber nicht ganz da

Für viele Monegassen klang es so, als würde sich ihr sehnlichster Wunsch erfüllen, als am 12. März in einer Pressemitteilung vom Palast verkündet wurde, dass Charlène zurück ins Fürstentum kehren würde. Zuvor hatten sich Medien an jedem noch so kleinen Indiz festgeklammert, das Aufschluss über ihren ersten offiziellen Termin hätte geben können.

So langsam aber sicher kehrt die Einsicht ein, dass die 44-Jährige zwar nicht mehr in einer speziellen Klinik in der Schweiz behandelt wird, aber auch nicht wieder im Palast wohnt. Wie verschiedene französische Medien berichten, soll sich Charlène auf „Roc Agel“, dem Landsitz der Grimaldis, oberhalb von Monaco aufhalten. Der „Mont Agel“ ist ein Berg genau an der Grenze zwischen Frankreich und Monaco. Dort, nur über die engen Serpentinen zu erreichen, liegt das Anwesen, in dem bereits Fürstin Grazia Patricia (†52) Auszeiten vom Palast genossen hat.

Charlènes Odyssee

Klar ist: Charlène ist ihrer Heimat, ihrem Volk, auf „Roc Agel“ näher, als sie es in den letzten zwölf Monaten meistens war. Im vergangenen Jahr hing sie über sechs Monate in ihrem Geburtsland Südafrika fest – angeblich aufgrund einer Ohrenentzündung, die ihr das Fliegen und damit die Rückreise nach Monaco untersagte. Kurz nach ihrer Rückkehr auf den royalen Felsen im Mittelmeer verschwand die Fürstin aber wieder – in eine Luxus-Klinik in der Schweiz.

Viel wurde gemunkelt, auch über einen Umzug der Fürstin oder gar eine Trennung von Fürst Albert (64). Im Video unten sehen Sie nochmal, wieso diese Gedanken überhaupt erst aufkamen.

Will Fürstin Charlène von Monaco ihrer Ehe entfliehen? Umzug geplant
00:32 min
Umzug geplant
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Wie geht es für Charlène weiter?

Auf „Roc Agel“ könne sich die Fürstin in der Nähe ihres Mannes und ihrer gemeinsamen Kinder, den Zwillingen Jacques und Gabriella (beide 7), erholen. In der Palast-Mitteilung von vor gut anderthalb Wochen hieß es: „Sobald es Ihre Gesundheit zulässt, wird die Fürstin mit Freude wieder besondere Momente der Geselligkeit mit den Monegassen teilen, die sie so sehr vermisst hat."

Auch wenn Charlène nicht direkt wieder im Fürstenpalast lebt, sie ist ihren beiden Kindern wieder sehr viel näher. So wird es der Mama sicher auch schneller besser gehen – und die Monegassen kriegen ihre Fürstin hoffentlich bald wieder selbst zu Gesicht. (vne)