Fünf Tote und 54 Verletzte bei Religions-Streit in Ägypten

12. Februar 2016 - 16:12 Uhr

Bei Auseinandersetzungen zwischen Christen und Islamisten sind in Ägypten nach Angaben der Behörden fünf Menschen getötet und mehr als 50 verletzt worden. Auslöser des Streits in einem Vorort der Hauptstadt Kairo war Augenzeugen zufolge eine Frau, die vom Christentum zum Islam übergetreten sein soll.

Etwa 500 Islamisten seien zu einer Kirche in dem Vorort Imbaba gekommen und hätten die Freigabe der Frau verlangt. Wachleute an der Kirche und Nachbarn seien daraufhin mit den Islamisten aneinandergeraten. Der Streit sei eskaliert: beide Seiten hätten aufeinander geschossen und Brandsätze geworfen. Der Direktor der Gesundheitsbehörden in der Provinz Gisa sagte, dabei seien fünf Menschen getötet und 54 verletzt worden.