Fünf-Euro-Münze: Kunststoffring macht die neue Sammlermünze besonders fälschungssicher

15. April 2016 - 13:36 Uhr

Neue Münze mit Kunststoffring gilt als fälschungssicher

Der Nachfolger vom legendären 'Heiermann' wird ab dem 14. April in den Umlauf gehen: die neue 5-Euro Münze. Sie gilt als besonders fälschungssicher. Auch viele Sammler werden sich freuen.

Fünf-Euro-Münze: Kunststoffring macht die neue Sammlermünze besonders fälschungssicher
Der Entwurf der neuen 5-Euro-Münze stammt von den Künstlern Stefan Klein und Olaf Neumann aus Iserlohn.
© dpa, Sven Hoppe

Highlight ist der blaue Kunststoffring aus durchscheinenden Polymer, der Fälschern das Leben schwer machen soll. Der Kunststoffring verbindet zwei unterschiedliche Metallkomponenten miteinander. Besonderheit hier: Jede Münzprägestätte verwendet einen etwas anderen Blauton für den Polymerring, sodass sich die Münzen von Prägestätte zu Prägestätte unterscheiden.

Zwei Millionen Münzen sollen in einer ersten Charge in Umlauf gebracht werden. Sie sind in den Filialen der Bundesbank erhältlich. Weitere 250.000 Münzen sind als limitierte Sammlermünze 'Planet Erde' erhältlich. Der Einzelpreis beträgt 15,55 Euro. Der glatte Münzrand enthält in vertiefter Prägung die Inschrift: "BLAUER PLANET ERDE - BLAUER PLANET ERDE".

Der Entwurf der neuen 5-Euro-Münze stammt von den Künstlern Stefan Klein und Olaf Neumann aus Iserlohn. Der Adler-Entwurf basiert auf einer Vorlage von Alina Hoyer aus Berlin.

Die Wertseite zeigt einen Adler, den Schriftzug "BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND", Wertziffer und Wertbezeichnung, die Jahreszahl 2016, die zwölf Europasterne sowie - je nach Prägestätte - das Münzzeichen "A" (Berlin), "D" (München), "F" (Stuttgart), "G" (Karlsruhe) oder "J" (Hamburg).

Die neuen 5-Euro-Münzen sind ein ganz normales Zahlungsmittel, allerdings werden die meisten Automaten noch nicht auf die neuen Münzen eingerichtet sein.

Aber Achtung: Die Sammlermünze in Kupfer-Nickel-Legierung ist ausschließlich in Deutschland gesetzliches Zahlungsmittel.