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Füchse arbeiten sich nach oben: "Wir sind auf dem Weg"

Velimir Petkovic
Berlins Cheftrainer Velimir Petkovic zeigt den Daumen hoch. Foto: Annegret Hilse/Archiv © deutsche presse agentur

Bei den Berliner Handball-Füchsen kehrt langsam die Normalität zurück. Der überzeugende 29:20-Sieg beim VfL Gummersbach war der dritte Pflichtspielsieg nacheinander. Außerdem lichtet sich das Verletztenlager. "Wir haben mit Charakter und Einstellung überlebt", fasste Trainer Velimir Petkovic die schwere Phase der zurückliegenden Wochen zusammen.

Auf Kurs sehen die Verantwortlichen den EHF-Pokalsieger, der in der Bundesliga auf Platz fünf vorgerückt ist, aber noch nicht. "Wir sind auf dem Weg", sagte Manager Bob Hanning, "doch Leipzig wird eine ganz andere Aufgabe für uns." Bis zum kommenden Heimspiel gegen die Sachsen am 16. Dezember wollen die Füchse die Zeit nutzen, "um weiter gesund zu werden", wie es Hanning ausdrückte. Gegen Leipzig soll Rechtsaußen Mattias Zachrisson zurückkehren. "Es sieht ganz gut aus", befand Hanning.

In Gummersbach gaben Paul Drux und Christoph Reißky ihr Comeback. "Es ist schön wieder zurück zu sein - und dann auch noch in Gummersbach", sagte Nationalspieler Drux nach dem Gastspiel in seiner Heimatstadt. Natürlich ist der Rückraumspieler noch längst nicht in Normalform. "Ich habe nach meiner Verletzung keine Angst vor den Zweikämpfen. Allerdings fehlt mir jetzt noch die Spielpraxis", kommentierte der 23-Jährige die Situation.

Ein Garant für den souveränen Erfolg beim Traditionsclub aus dem Oberbergischen war Kapitän Hans Lindberg mit elf Toren. Auch Torhüter Silvio Heinevetter überzeugte. "Heine scheint in WM-Form zu kommen", registrierte Hanning mit großer Zufriedenheit.


Quelle: DPA

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