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Frühjahrsputz für den Körper: Diese Lebensmittel sorgen für neue Energie

Mit Smoothies, Aktivkohle und Co. als Energie-Booster

Wie der Frühjahrsputz von innen gelingt

Obst und Gemüse liefern viele Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe, die den Stoffwechsel in Schwung bringen.
Vor allem frisches Gemüse hilft dem Körper, in den Frühjahrs-Modus zu schalten.
Anna Bizon, Gpoint Studio

von Nora Rieder

Viele fühlen sich nach dem langen Winter müde und energielos. Die richtige Ernährung jedoch wirkt wie ein Frühjahrsputz für den Körper. Diese Lebensmittel sollten dafür auf Ihrem Speiseplan stehen.

Schalten Sie in den Frühjahrs-Modus

Endlich naht der lang ersehnte Frühling: Die Sonne zeigt sich wieder öfter und die Tage werden merklich länger. Doch statt mit voller Power in den Tag zu starten, fühlen sich viele Menschen antriebs- und energielos.

Die Erklärung: Nach den dunklen Wintermonaten muss unser Körper erst einmal in den Frühjahr-Modus schalten. Wie gut, dass Sie ihn dabei ganz leicht unterstützen können. Denn die Ernährung hat maßgeblichen Einfluss darauf, wie wir uns fühlen. Außerdem gibt es Lebensmittel, die wie echte Energiebooster wirken.

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Auch Bewegung sorgt für mehr Energie

Grundsätzlich sind neben der Ernährung aber auch die beiden Säulen Bewegung und Entgiftung wichtig, um den Frühjahrsputz von innen zu starten. Um den inneren Reset-Knopf zu drücken, eignen sich wenige Fastentage. Sie unterstützen den Körper dabei, Stoffwechselprodukte auszuscheiden. Wichtig dabei ist, genügend zu trinken. Ist der Körper nicht mit der Verdauung beschäftigt, können verstärkt Reparatur- und Regenerationsprozesse im Körper ablaufen. Meist zeigt sich die Wirkung bereits nach wenigen Tagen in Form eines insgesamt strafferen Gewebes und mehr Energie.

Regelmäßige Bewegung und moderater Sport fördern die Durchblutung. Außerdem aktivieren sie das Lymphsystem und unterstützen den Körper auf diese Weise, Stoffwechselprodukte abzutransportieren. Ideal sind Spaziergänge, Nordic Walking, Radfahren, Schwimmen oder Yoga. Schon ein 30-minütiger Spaziergang pro Tag ist ausreichend. Außerdem kurbeln Sie bei einem Spaziergang in der Sonne die Vitamin-D-Produktion an.

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Aktivkohle und Johannisbrot unterstützt die Entgiftung des Körpers

Die meisten kennen Aktivkohle als Arzneimittel gegen Durchfall. Sie besteht zu 90 Prozent aus hochporösem Kohlenstoff. Die Aktivkohle wirkt daher wie ein Schwamm, da die einzelnen Partikel eng miteinander verbunden sind und ein feines Netz bilden. Dadurch kann die Aktivkohle auch im Körper schädliche Stoffe wie Bakterien oder Gifte wie ein Schwamm aufsaugen und ausleiten.

Aufgrund dieser entgiftenden Wirkung wird Aktivkohle auch für Getränke verwendet oder Smoothies zugesetzt. Länger als eine Woche am Stück sollten Sie Aktivkohle allerdings nicht verwenden.

Aber auch Johannisbrotkernmehl hilft bei der Reinigung und Entlastung des Körpers. Es wird aus den Früchten des Johannisbrotbaums gewonnen. Die Früchte zählen zu den Hülsenfrüchten. Johannisbrot lässt sich gut zu Saft, Likör, Mehl und einer Art Kakao, aber auch zu Aufstrich oder Smoothies verarbeiten.

Das Fruchtmark von Johannisbrot ist reich an unlöslichen Ballast- und sekundären Pflanzenstoffen. Dadurch regt es die Fettverbrennung an und hilft, die Cholesterinwerte zu senken. Da Johannisbrot zudem anregend wirkt, ist ein entsprechender Smoothie auch ein super Ersatz für Kaffee oder schwarzen Tee. Mischen Sie dafür einfach 350 ml Mandel- oder Nussmilch mit einem Esslöffel Carob-Pulver und fünf Datteln. Mixen Sie alles mit einem Pürierstab und fertig ist der Entgiftungs-Smoothie.


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Eiweiß pusht Stoffwechsel und Verdauung

Setzen Sie in Sachen Ernährung auf frische und unverarbeitete Lebensmittel wie Obst, Gemüse, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte und fetten Fisch. Verzichten Sie hingegen so oft wie möglich auf schwer verdauliche Lebensmittel wie Fertigprodukte, Fast Food und tierische Produkte, aber auch Alkohol und Koffein.

Vor allem eiweißhaltige Nahrungsmittel wie Nüsse, Sprossen, Hülsenfrüchte und Soja sättigen gut, regen die Verdauung an und unterstützen den Organismus somit dabei, Stoffwechselprodukte auszuscheiden. Auf diese Weise unterstützen Sie den Frühjahrsputz im Körper.

Setzen Sie bei Getreideprodukten auf Dinkel-, Hirse- und Quinoaprodukte anstelle von Weizen. Bevorzugen Sie bei der Fettzufuhr Lebensmittel, die reich sind an ungesättigten Fettsäuren. Dazu zählen Walnüsse, Avocados, Raps-, Lein-, Oliven- und Walnussöl, aber auch fetter Fisch wie Lachs, Thunfisch und Makrele.

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Setzen Sie auf grünes Gemüse

Gemüse liefert neben wertvollen Vitaminen und Mineralstoffen auch sekundäre Pflanzenstoffe wie Chlorophyll. Dieses verleiht unter anderem grünem Gemüse seine intensive Farbe. Es wirkt antioxidativ und schützt den Körper somit vor freien Radikalen, die beim Stoffwechsel entstehen. Dadurch wirkt es nicht nur Herz-Kreislauferkrankungen und Krebs entgegen, sondern bremst auch die Hautalterung aus. Außerdem wirkt es stark basisch und wirkt einer Übersäuerung des Körpers, die sich auch in Müdigkeit und Erschöpfung äußern kann, entgegen.

Greifen Sie daher möglichst täglich zu grünem Gemüse wie Brokkoli, Zucchini, grünem Spargel, Mangold, Spinat oder Rosenkohl. Aber auch Weizengras ist reich an Chlorophyll. Sein hoher Eiweißgehalt sorgt außerdem dafür, dass Darm und Leber gereinigt und die Verdauung unterstützt wird.

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Würzen Sie mit Kräutern statt Salz

Verzichten Sie so oft es geht auf Salz. Dieses sorgt dafür, dass vermehrt Wasser im Gewebe eingelagert wird. Würzen Sie stattdessen mit Chili, Ingwer oder Bockshornklee. Auch frisch gehackter Bärlauch eignet sich gut.

Auch Zitronen bringen den Stoffwechsel in Schwung und fördern die Entgiftung. So bereiten Sie einen leckeren Zitronen-Detox-Drink zu:

Zutaten:

  • 2-3 Bio-Zitronen Bio-Zitrusfrüchte
  • Zucker im Verhältnis 1:1 zur Menge der Früchte
  • Einmachglas
  • Bügelverschlussflaschen zur Aufbewahrung

Zubereitung:

  1. Schneiden Sie die Früchte samt Schale in etwa 0,5 cm dicke Scheiben.
  2. Schichten Sie Zucker und Früchte abwechselnd im Glas, bis es voll ist. Schließen Sie mit Zucker ab.
  3. Verschließen Sie das Glas und lassen Sie alles drei Monate reifen. Der Zucker zieht den Saft mitsamt allen wertvollen Inhaltsstoffen und ätherischen Ölen aus den Früchten. Er verbindet sich mit diesen zu einem süßen, likörartigen Sirup.
  4. Frühestens nach drei Monaten durch ein feines Sieb gießen und in saubere Flaschen füllen. Nach Belieben in der Flasche weiter reifen lassen. Der Trunk ist über mehrere Monate bis zu einem Jahr haltbar.

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Weniger ist mehr

Bei allem gilt: Sie müssen nicht alles auf einmal ausprobieren. Schon wenige Änderungen bewirken viel. Essen Sie möglichst oft frisch, vor allem aber auch regelmäßig und lassen Sie keine Mahlzeiten ausfallen, um Heißhungerattacken vorzubeugen.

Gönnen Sie Ihrem Körper zwischen den einzelnen Mahlzeiten außerdem mindestens vier Stunden Pause. Auf diese Weise vermeiden Sie starke Blutzuckerschwankungen, die ebenfalls Heißhunger auslösen können. Sorgen Sie zudem immer wieder für Entspannungseinheiten und ausreichenden Schlaf. Auf diese Weise helfen Sie Ihrem Körper, energiegeladen ins Frühjahr zu switchen.

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