Frühchen mit Darmkeimen zurück in der Charité

12. Februar 2016 - 19:34 Uhr

Ein bereits entlassenes Frühchen mit Serratia-Darmkeimen ist wieder in der Berliner Uniklinik Charité aufgenommen worden. Bei dem Kind sei ein Infekt der oberen Luftwege festgestellt worden, ihm gehe es gut, sagte eine Sprecherin der Charité. Von der Obduktion des am 5. Oktober gestorbenen Babys steht das Ergebnis noch aus. Das herzkranke Baby, das nach einem Aufenthalt in der Charité Anfang Oktober im Deutschen Herzzentrum gestorben war, war mit Serratia-Keimen infiziert.

Die Charité hält die Keime aber nicht für die Todesursache. Darüber hinaus werden in der Charité sechs Kinder behandelt, die sich an den Keimen infiziert haben. Bei sechs weiteren Kindern wurden die Keime nachgewiesen. Im Herzzentrum liegen zudem laut Gesundheitsamt ein infiziertes Kind und Kind mit Keim-Nachweis.