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Fruchtblase platzt während Examensprüfung: Frau bekommt ihr Baby - und beendet die Prüfung!

Und beendet die Prüfung noch im Krankenhaus!

Frau bekommt mitten in Examensprüfung ein Baby

Brianna Hill und ihr neugeborener Sohn.
Brianna Hill und ihr neugeborener Sohn.
CNN

Die wohl ungewöhnlichste Geburt des Jahres

Brianna Hill wollte noch ihr Abschlussexamen als Anwältin absolvieren, bevor ihr kleiner Sohn auf die Welt kommt. Doch die Corona-Pandemie macht ihr einen Strich durch die Rechnung und das Examen wird auf den errechneten Tag der Geburt verschoben. Für die junge Mutter scheinbar ein Problem, aber kein Hindernis.

Prüfung wegen Corona auf den Tag der Geburt verschoben

Brianna Hill stand kurz vor ihrem Jura-Examen an der Loyola University School of Law in Chicago. Und eigentlich hätte sie zwar hochschwanger, aber noch ohne Baby sein sollen, als die Prüfung anstand.

„Ich dachte, dass ich erst in der 28 Schwangerschaftswoche sein würde, wenn ich meine Prüfung machen würde“, sagte Hill gegenüber „CNN“. „Wegen der Corona-Pandemie wurde die Prüfung allerdings auf Oktober verschoben, da wäre ich in der 38. Schwangerschaftswoche. Ich habe noch Witze darüber gemacht, dass ich die Prüfung wohl vom Krankenhausbett aus machen müsse.“

Die Prüfung fand wegen der Hygiene-Maßnahmen zuhause statt, wurde aber beaufsichtigt, damit niemand schummelt. Brianna Hill saß also vor ihrem Laptop und fing an, die Prüfungsaufgaben zu bearbeiten – in der Hoffnung, dass die Geburt nicht einsetzen würde.

„Ich dachte, ich hätte nach ungefähr 30 Minuten etwas gespürt. Ich habe noch gedacht: ‘Hoffentlich ist meine Fruchtblase nicht geplatzt’“, erklärt die junge Mutter. „Aber ich konnte nicht nachgucken gehen, also habe ich den ersten Teil fertig gemacht und bin erst dann aufgestanden. Ich habe sofort gemerkt, dass tatsächlich meine Fruchtblase geplatzt war.“

Prüfung oder Geburt? Beides!

Die meisten anderen Frauen hätten sich vermutlich hingelegt und auf Hilfe gewartet, nicht aber Brianna. „Ich habe eine Pause gemacht und mich sauber gemacht, meinen Mann, die Hebamme und meine Mutter angerufen und geweint, weil ich Panik bekommen habe. Aber dann habe ich mich wieder an meinen Laptop gesetzt und den zweiten Teil der Prüfung gemacht, weil meine Hebamme gesagt hat, ich hätte noch Zeit, bis ich ins Krankenhaus gehen müsse.“

Unfassbar: Die junge Frau hat also tatsächlich den zweiten Teil ihrer Examensprüfung beantwortet und ist erst danach ins Krankenhaus gefahren. Etwa fünf Stunden später, kam ihr kleiner Sohn zur Welt, doch ihre Examensprüfung hatte die frischgebackene Mama noch nicht vollständig bearbeitet.

„Die ganze Zeit haben mein Mann und ich über das Examen gesprochen. Er wollte unbedingt, dass ich die Prüfung fertig mache. Auch die Hebamme und die Krankenschwestern haben mich unterstützt. Ich hatte einfach keinen anderen Gedanken in meinem Kopf“, erklärte Hill.

Am nächsten Morgen richteten sie ihr ein Zimmer im Krankenhaus ein, hängten ein „Bitte nicht stören“-Schild auf und gaben ihr die Zeit, die Prüfung zu bearbeiten. In den Pausen stillte sie sogar ihr neugeborenes Baby.

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Baby gesund und schon einen Job gefunden

„Ich bin den Krankenschwestern und Hebammen so dankbar, dass sie mir nicht nur dabei geholfen haben, eine Mutter zu werden, sondern auch noch dabei, Anwältin zu werden“, erklärt Hill. Die Ergebnisse ihrer Examensprüfung hat die junge Frau noch nicht bekommen, doch sie hat bereits einen Job in Aussicht.