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Fritz von Weizsäcker in Berlin erstochen: Polizei durchsucht Wohnung des Angreifers

57-Jähriger erstach Fritz von Weizsäcker

Polizei gibt Details über Weizsäcker-Mörder bekannt: Wohnung des Angreifers durchsucht

Polizeisprecherin: Das wissen wir über den Täter Tödlicher Angriff auf von Weizsäcker
00:42 min
Tödlicher Angriff auf von Weizsäcker
Polizeisprecherin: Das wissen wir über den Täter

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Fritz von Weizsäcker erstochen: Täter aus Rheinland-Pfalz

Bei dem Mann, der am Dienstag den Berliner Chefarzt Fritz von Weizsäcker erstochen hat, handelt es sich um einen 57-Jährigen. Das teilte die Polizei am Mittwochmorgen mit. Der Verdächtige sei Deutscher und vorher nicht polizeibekannt gewesen, sagte Polizeisprecherin Anja Dierschke RTL. Laut Berliner Polizei hat der Tatverdächtige einen festen Wohnsitz in Rheinland-Pfalz und keinen in Berlin. Mit Hilfe der Polizei werde die Wohnung durchsucht, die Ermittlungen liefen. Wo genau in Rheinland-Pfalz die Maßnahmen laufen, sagt die Polizei nicht.

UPDATE: Nach RTL-Informationen heißt der Festgenommene Gregor S.

Angriff auf Fritz von Weizsäcker: Angreifer soll Haftrichter vorgeführt werden

Fritz von Weizsäcker, Chefarzt Schlosspark-Klinik Berlin
Der Sohn des Ex-Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker wurde bei einer Messerattacke in Berlin getötet.
www.schlosspark-klinik.de

Die Tatwaffe war den Angaben zufolge ein Messer, das der Angreifer mit sich führte. Der Mann soll am Mittwoch einem Haftrichter vorgeführt werden. Weitere Angaben zum Motiv der Tat wurden noch nicht gemacht.

Während eines Vortrags griff der Täter an

Fritz von Weizsäcker, Sohn des früheren Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker, wurde am Dienstagabend in einer Berliner Klinik erstochen, als er seinen Vortrag zum Thema "Fettleber - (K)ein Grund zur Sorge" hielt. Der Täter war kein Patient der Einrichtung und attackierte den 59 Jahre alten Chefarzt der Schlosspark-Klinik aus dem Zuschauerraum. Der Mediziner starb noch vor Ort.

Ein zufällig anwesender Polizist versuchte noch, den Täter aufzuhalten, wurde dabei jedoch selbst schwer verletzt. Er musste operiert werden, sei aber außer Lebensgefahr, so Dierschke. Der Angreifer wurde schließlich von mehreren Zuhörern überwältigt und kurz darauf der Polizei übergeben. Die Polizei gehe von einem Einzeltäter aus und sehe aktuell keinen Anlass, Krankenhäuser stärker schützen zu müssen. Der Angreifer sei auch kein Patient der Klinik gewesen.

Im Laufe des Tages solle die Familie des Opfers befragt werden, ob es eine Bedrohung gab.

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