Ex-Freund meldet sich per Twitter

#FreeBritney: Justin Timberlake setzt sich für seine Ex ein - „Einfach nicht richtig“

Justin Timberlake setzt sich für Exfreundin Britney Spears ein.
Justin Timberlake setzt sich für Exfreundin Britney Spears ein.
© imago/MediaPunch, Faye Sadou, imago stock&people

25. Juni 2021 - 12:03 Uhr

Justin Timberlake macht sich für Britney stark

Im langjährigen Vormundschaftsstreit mit ihrem Vater Jamie hat Britney Spears (39) jetzt prominente Unterstützung bekommen. Ihr Ex-Freund Justin Timberlake (40), mit dem sie in den Neunzigern zusammen war, hat sich bei Twitter mit einer emotionalen Botschaft zu Wort gemeldet.

Justin ruft alle dazu auf, Britney zu unterstützen

"Nach dem, was wir heute gesehen haben, sollten wir Britney alle unterstützen. Was auch immer Schlechtes oder Gutes in der Vergangenheit passiert ist und egal, wie lange all das her ist, was mit ihr passiert, ist einfach nicht richtig", schreibt Justin Timberlake nach Britneys schockierender Aussage im Prozess. Er fügt hinzu, dass keiner Frau das Recht genommen werden sollte, eigenen Entscheidungen über ihren Körper zu treffen.

Im Video: Mit diesen Aussagen schockte Britney Spears vor Gericht

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„Niemand sollte JEMALS gegen seinen Willen festgehalten werden"

In einem weiteren Tweet fordert der ehemalige *NSYNC-Frontmann, dass "niemand JEMALS gegen seinen Willen festgehalten werden soll. Oder um Erlaubnis fragen muss, an das zu kommen, für das er hart gearbeitet hat."

Tatsächlich werfen Britneys Unterstützer ihrem Vater Jamie Spears vor, dass er seine Tochter seit Jahren gefangen hält und finanziell ausnutzt. Er soll sie auch zu Auftritten zwingen wollen, um weiteres Geld mit ihr zu machen.

2008 wurde Jamie die Vormundschaft für seine Tochter übertragen, weil Britney mit psychischen Problemen zu kämpfen hatte. Aus dieser versucht sich Britney offenbar bereits seit 2014 gerichtlich frei zu kämpfen. Die Vormundschaft sei zu einem "repressiven und kontrollierenden" Werkzeug gegen sie geworden, heißt es unter anderem in den Gerichtsakten. Unterstützt wird Britney dabei durch die Fan-Bewegung #FreeBritney, die Britneys Vater vorwirft, seine Tochter "gefangen zu halten" und finanziell auszunehmen.

Britney Spears und Justin Timberlake im Jahr 2001.
Britney Spears und Justin Timberlake im Jahr 2001.
© imago images / MediaPunch, via www.imago-images.de, www.imago-images.de

Auch Justins Frau Jessica Biel untertstützt seine Ex Britney

In seinem letzten Tweet zum Prozess betont Justin, dass auch seine Ehefrau Jessica Biel hinter Britney steht: "Jess und ich schicken unsere Liebe und unsere absolute Unterstützung an Britney in dieser Zeit. Wir hoffen, dass das Gericht und ihre Familie das wieder gut machen und sie das Leben leben lassen, das sie leben möchte."

Bereits nach der Ausstrahlung der TV-Doku "Framing Britney Spears" hatte sich Justin Timberlake zu Wort gemeldet. Aus gutem Grund. Denn die Dokumentation hatte gezeigt, wie er nach der Trennung von Britney die Medien manipuliert hatte, sich auf seine Seite zu schlagen. In einer öffentlichen Entschuldigung schrieb er damals, dass er in vielen Momenten nicht richtig gehandelt und von einem System profitiert habe, das Frauenfeindlichkeit und Rassismus dulde. Es tue ihm leid, dass er zu diesem Zeitpunkt mit seinem Handeln zu dem Problem beigetragen und sich nicht für das Richtige eingesetzt habe. Zumindest macht er das jetzt. (csp)