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Frauen, die mit Licht schlafen, nehmen schneller zu

Frau, die bei Licht schläft
Laut einer neuen Studie nehmen Frauen zu, wenn sie bei Licht schlafen. © iStockphoto, Aja Koska

Lichter beim Schlafen bringen unseren Stoffwechsel durcheinander

Egal ob Fernseher, Nachttischlampe oder Licht aus einem anderen Zimmer der Wohnung: Haben wir Helligkeit jeglicher Art beim Schlafen, bringt dies unseren Stoffwechsel durcheinander. Die Folge: Wir nehmen zu. Das will zumindest eine neue Studie der National Institutes of Health herausgefunden haben. Doktor Dale Sandler, Leiterin der Studie, erklärt, was es damit auf sich hat.

Schlafen hat Einfluss auf unsere Hormone

Licht ist für unseren Körper das Signal zum Wach- und Aktivsein. Dunkelheit bedeutet wiederum Schlafen und Regenerieren. Der Körper schüttet schlaffördernde Hormone aus, der Blutdruck sinkt, der Körper fährt herunter. Die Lichtverhältnisse bestimmten also unsere innere Uhr.

Schlafen wir mit Licht, ist diese gestört und der Tag-Nacht-Rhythmus funktioniert nicht mehr richtig. Und damit einhergehend auch das Hungergefühl. Dieses ist nämlich eng verknüpft mit dem Schlafen. "Es ist wichtig, dass Sie diesen Tag-Nacht-Zyklus haben, damit die Hormone, die den Schlaf und den Hunger bestimmen, angemessen reguliert werden", sagt Sandler.

Bei der Studie wurden fast 44.000 US-amerikanische Frauen im Schlaf analysiert

Die Frauen, die nachts in einem Raum mit einem Fernseher oder einem Licht schliefen, nahmen mit höherer Wahrscheinlichkeit zu. Und zwar mindestens elf Pfund, also fast fünf Kilogramm, in einem Zeitraum von fünf Jahren. Diese Probandinnen waren auch zu 30 Prozent fettleibiger als diejenigen, die in kompletter Dunkelheit schliefen.

"Was wir beigetragen haben, ist eine einfache Sache, die Menschen tun können, um das Risiko einer Adipositas zu verringern. Es ist eine ziemlich einfache Vorsichtsmaßnahme, das Licht einfach auszuschalten, bevor Sie ins Bett gehen", sagt Sandler.

Doktor Dale Sandler ist zuversichtlich, dass die Gewichtszunahme nicht durch nächtliche Snacks bedingt war. Denn die Variablen Ernährung, körperliche Aktivität und Schlafdauer wurden bei der Studie berücksichtigt.

Störung des Schlaf-Wach-Rhythmus führt zu schlechter Gesundheit

Diese Studie ist nicht die Einzige mit dieser Erkenntnis: Immer mehr Forschungen bestätigen, dass ein mangelnder Zyklus aus Wachsein und Schlafen negative Auswirkungen auf unsere Gesundheit hat. Das Risiko für Bluthochdruck, Diabetes, Depressionen und Fettleibigkeit kann zunehmen.

Übrigens: Bei den Männern würde ein ähnliches Ergebnis herauskommen, sagt Sandler.

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