Mit falschen Personalien eingecheckt

Frau stürzt tödlich aus Berliner Hotel - Identität aufgeklärt

Am 20. Januar veröffentlichte die Polizei ein Foto der Frau und bat um Hinweise zu ihrer Identität.
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25. Januar 2021 - 22:16 Uhr

Frau benutzte beim Check-in eine falsche Identität

Eine Frau checkte in einem Hotel im Berliner Stadtteil Steglitz unter dem Namen Maria Mannsfeld ein. Dann stürzte sie unter mysteriösen Umständen aus dem Zimmerfenster in den Tod. Später kam heraus: Die Unbekannte meldete sich mit einem falschen Namen an. Am 20. Januar veröffentlichte die Polizei ein Foto der Frau und bat um Hinweise zu ihrer Identität. Nach zahlreichen Meldungen aus der Bevölkerung kam am Montag Bewegung in den Fall.

Unbekannte benutzte noch eine weitere falsche Identität

Wie die Polizei am Montag mitteilte, handelt es sich um eine 62-jährige, gebürtige Dortmunderin. Todesursache sei nach Angaben der Polizei ein Fenstersturz aus einem Berliner Hotel am 12. Januar. Die Ermittler gehen von Suizid aus. Ein Verbrechen wird ausgeschlossen.

Unbekannte benutzte noch eine weitere falsche Identität

Seit März 2020 übernachtete die Frau unter falschen Namen regelmäßig in dem Hotel. Immer wieder checkte sie dort ein und blieb dann wieder für ein paar Tage weg. Ihre Rechnungen bezahlte sie laut Polizei immer in bar.

Die Ermittlungen ergaben, dass die Frau offenbar mehrere Fake-Identitäten benutzte. Im Hotel gab sie sich als Anna Maria Mannsfeld (geboren in Soest, wohnhaft in Möhnesee) aus. In Aue (Sachsen) fand die Polizei dieselbe Frau unter dem Namen Annegret Richter (geboren in Soest, wohnhaft in Arnsberg) in der Datenbank. Doch auch diese Identität, mit der die Frau dort 2018 polizeilich erfasst wurde, stellte sich als ausgedacht heraus.

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