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Frau soll in Sonderzug mit Gladbach-Fans vergewaltigt worden sein: Polizei fahndet nach 30-Jährigem

Frau auf der Zugtoilette vergewaltigt
Frau auf der Zugtoilette vergewaltigt Die Polizei sucht 30-jährigen Verdächtigen 01:36

Polizei durchsuchte Zug in Mönchengladbach

In einem Sonderzug mit rund 750 Fans von Borussia Mönchengladbach soll es auf der Rückfahrt vom Spiel gegen Bayern München zu einem sexuellen Übergriff gekommen sein. Wie die Polizei Wiesbaden mitteilt, wurde eine 19-Jährige auf der Zugtoilette vergewaltigt. Später erhielten die Ermittler einen Hinweis und fahnden nun nach einem 30-Jährigen aus Mönchengladbach. 

Täter vergewaltigte 19-Jährige in der Toilette des Zugs

Der Sonderzug startete kurz nach 22 Uhr am Samstag in München. Er bestand aus 15 Waggons, zwei davon waren Tanzwagen, in denen die Reisenden feierten. Als der Zug gegen 1 Uhr nachts durch Baden-Württemberg fuhr, befand sich die 19-Jährige in einem der Tanzwagen. Laut aktuellem Kenntnisstand kam die junge Frau dort mit dem Täter ins Gespräch. Den Ermittlungen nach drängte der Täter die junge Frau in eine Toilette und vergewaltigte sie. 

Das Opfer alarmierte seine Eltern

Flörsheim: Hier endete die Horrorfahrt für das Opfer.
Bahnhof Flörsheim in Hessen - hier wurde der Zug nach der Vergewaltigung gestoppt und das Opfer von der Polizei in Empfang genommen. © dpa, Fabian Sommer, som cul

'Bild' berichtet, dass die Eltern des Opfers um kurz vor 4 Uhr die Tat bei der Polizei in NRW meldeten. Die 19-Jährige hatte offenbar direkt nach der Tat aus dem Zug bei ihren Eltern angerufen und die Tat geschildert. Die Polizei in NRW gab den Fall an die Kollegen in Hessen weiter, weil der Zug das Bundesland zu diesem Zeitpunkt durchfuhr. "Der Zug wurde in Flörsheim angehalten und die Geschädigte wurde von der Polizei in Empfang genommen", sagte ein Polizissprecher. Die junge Frau hat laut Polizei den Täter sehr genau beschrieben.

Nach dem Verdächtigen wird gefahndet

Der aktuelle Aufenthaltsort des Täters ist nicht bekannt. Die Polizei äußert sich offiziell nicht zur laufenden Fahndung. Laut 'Bild' liegt noch kein Haftbefehl vor; die Polizei will den Mann zuerst nur verhören. Polizeiintern wurden deutschlandweit an alle Dienststellen die Fahndung und ein Foto des Verdächtigen weitergeleitet.

Parallel prüft die Polizei, ob sich der Verdächtige in seine polnische Heimat abgesetzt haben könnte. Ein Polizist erklärte: "Wenn der junge Mann schlau ist, wird er sich einen Anwalt suchen und sich der Polizei stellen."

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