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Frau auf Bochumer Friedhof vergewaltigt: Acht Jahre Haft und Sicherungsverwahrung für rückfälligen Täter

Vergewaltigung auf Bochumer Friedhof: Täter verurteilt
Vergewaltigung auf Bochumer Friedhof: Täter verurteilt Acht Jahre Haft und Sicherungsverwahrung 00:26

31-jähriger Mann aus Bochum verurteilt

Dieser Mann kommt wohl nie wieder auf freien Fuß: Der Vergewaltiger einer 33-jährigen Frau aus Bochum muss für acht Jahre ins Gefängnis. Für die Zeit danach hat das Landgericht Bochum eine Sicherheitsverwahrung des 31-jährigen Täters angeordnet, berichtet die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung". Für Aufsehen hatt der Fall gesorgt, weil die Bochumer Polizei die Tat zunächst geheim gehalten hatte. Besonders schlimm: Der Mann war bereits 2010 wegen Vergewaltigung verurteilt worden.

Bochumer Vergewaltiger war rückfallgefährdet

Das brutale Verbrechen auf dem Bochumer Blumenfriedhof erschütterte die Öffentlichkeit im Januar 2018. Auf dem Heimweg von einem Nachtclub war der 31-Jährige, ein Elektriker aus Bochum, über die 33-jährige Arzthelferin hergefallen. Täter und Opfer kannten sich vorher nicht. Mit einem Stein schlug der Mann sein Opfer bewusstlos und vergewaltigte es mehrfach. Schwer verletzt und teilweise entkleidet, konnte sich die Frau zu einer Tankstelle schleppen und Hilfe holen. Bis heute leidet sie unter der schrecklichen Tat.

Der 31-Jährige hat die Vergewaltigung gestanden. Für die Tat hat das Landgericht Bochum ihn nun mit der Höchststrafe belegt. Er muss für acht Jahre ins Gefängnis und bleibt anschließend in Sicherheitsverwahrung. Damit reagierten die Richter auf die Tatsache, dass der Mann 2010 bereits einmal wegen Vergewaltigung verurteilt worden war – zu vier Jahren und neun Monaten Haft. Anschließend nahm er am sogenannten KURS-Programm teil, das sich an rückfallgefährdete Vergewaltiger richtet.

Nach dem Rückfall im Januar dieses Jahres ließ die Polizei den Mann fünf Tage frei herumlaufen, bis er schließlich in seiner Wohnung festgenommen wurde. Die Bevölkerung erfuhr von alldem nichts. Die Polizei Bochum sprach später von einem "Fehler" und versprach, künftig "offensiver zu berichten".

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