Frankreich bestätigt Tod von Al-Kaida-Führungsmitglied Zeid

12. Februar 2016 - 19:50 Uhr

Frankreich hat den Tod des Al-Kaida-Führungsmitglieds Abdelhamid Abu Zeid bestätigt. Es sei sicher, dass Zeid im Februar in Mali im Rahmen der von französischen Truppen geleiteten Militäroffensive ums Leben gekommen ist, teilte das Präsidialamt in Paris mit. Bisher hatte Frankreich immer nur gesagt, dass Zeid "wahrscheinlich" tot sei.

Kreisen zufolge hat Frankreich auf die Ergebnisse einer DNA-Überprüfung gewartet, um nun den Tod des Mannes offiziell zu bestätigen.

Zeid wird vorgeworfen, mit der Entführung zahlreicher westlicher Bürger in den vergangenen Jahren Millionen für Al-Mali eingesammelt zu haben. Er wird verdächtigt, 2009 die britische Geisel Edwin Dyer und 2010 den Franzosen Michel Germaneau eigenhändig getötet zu haben.

Sein Tod gilt als massiver Schlag gegen die Al-Kaida in der nordafrikanischen Region.