Frankreich: Die Klasse wäre sonst geschlossen worden

15 Schafe sind die neuen Schüler einer Grundschule

Im französischen Crets en Belledonne wurden diese Schafe eingeschrieben, damit eine Klasse erhalten bleiben konnte.
Diese Schafe sind die neuen Schüler in der französischen Grundschule.
Crets en Belledonne/ Communication, Facebook

Schafe sind neue Mitschüler

In der kleinen französischen Gemeinde Crêts en Belledonne haben Eltern auf eine witzige Weise versucht, die Klasse ihrer Kinder zu retten. Der Grund: Die Klasse wurde kleiner und stand vor der Schließung. Deshalb haben sie insgesamt 15 Schafe eingeschrieben.

Klasse sollte gestrichen werden

Die Schule soll im März erfahren haben, dass eine der elf Klassen im nächsten Schuljahr gestrichen werden sollte. Die Schülerzahl sei von 266 auf 261 gesunken und deswegen sollte sie gestrichen werden. Um das zu verhindern, brachte ein Schäfer etwa 50 Schafe mit Geburtsurkunden - und seinen Hund in die Schule. 15 Tiere von ihm wurden symbolisch eingeschrieben.

Auch der Bürgermeister von Crêts en Belledonne, Jean-Louis Maret, fand die Aktion der Schule gut. Sie würde "spielerisch, aber nicht aggressiv" auf das Thema aufmerksam machen. Die Schule hängte Plakate mit der Aufschrift: "Unsere Kinder sind keine Sardinen" auf.

Mit der Aktion wollte die Schule auf humorvolle Art Menschen mobilisieren. "Wir haben hier Schüler mit Problemen, aber die nationale Bildungsbeauftragten kümmern sich nicht um örtliche Gegebenheiten, ihnen geht es nur um Zahlen", so Gaëlle.