"Das Überleben der Institution" schützen

Prinz Charles eiskalt: Er ignoriert Frage zu Prinz Andrew!

Während eines Besuchs in Aberdeenshire hat Prinz Charles, hier vor wenigen Wochen ebenfalls in Schottland, eine Frage zu seinem Bruder ignoriert.
Während eines Besuchs in Aberdeenshire hat Prinz Charles, hier vor wenigen Wochen ebenfalls in Schottland, eine Frage zu seinem Bruder ignoriert.
© imago images/i Images, SpotOn

16. Januar 2022 - 11:56 Uhr

Nach Titel-Rückgabe von Prinz Andrew

Das britische Königshaus hat Prinz Andrew (61) seine militärischen Titel entzogen. Sein älterer Bruder, Prinz Charles (73), möchte dies jedoch offenbar unkommentiert lassen. Bei einem Besuch im schottischen Aberdeenshire ignorierte der Royal zumindest eine entsprechende Frage nach seinem Bruder, wie ein Mitschnitt von "Sky News" zeigt.

"Das Überleben der Institution" schützen

Am 13. Januar hatte der Buckingham-Palast mitgeteilt, dass Prinz Andrew seine "militärischen Zugehörigkeiten und königlichen Schirmherrschaften [...] an die Königin zurückgegeben" habe. Zudem werde er weiterhin keine öffentlichen Aufgaben übernehmen und sich als "Privatmann" im Fall Virginia Giuffre (38) verteidigen.

Im Video: Prinz Andrew muss als Privatperson vor Gericht

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Prinz Charles und Prinz William waren treibende Kraft

Die britische "Daily Mail" hatte später unter Berufung auf Palast-Insider berichtet, dass vor allem Prinz Charles und dessen Sohn, Prinz William (39), treibende Kräfte hinter der Entscheidung gewesen sein sollen. "Es geht um das Überleben der Institution um jeden Preis", habe die anonyme Quelle erklärt. "Das war schon immer so und wird auch immer so sein." Der Entschluss sei gefasst worden, um das Königshaus vor "herumfliegenden Granatsplittern" zu schützen.

Giuffre wirft Prinz Andrew vor, dass dieser sie sexuell missbraucht haben soll, als sie noch minderjährig war. Er streitet die Anschuldigungen kategorisch ab. Ein Gericht in den USA hatte kürzlich entschieden, eine Klage der heute 38-Jährigen nicht abzuweisen. Der Zivilprozess wird für den Herbst erwartet, sollte es zuvor nicht zu einer außergerichtlichen Einigung kommen.

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