Forschungsschiff "Planet" muss länger in Werft bleiben

Blick auf das Marine-Forschungsschiff "Planet", das in der Emder Werft generalüberholt wird. Foto: Tobias Bruns/dpa/Archivbild
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20. April 2020 - 7:30 Uhr

Das Forschungsschiff "Planet" der Bundeswehr liegt in der Corona-Krise länger als geplant still. Seit Mai 2019 wird es bei einer Werft in Emden instand gesetzt. Die geplante Fertigstellung Anfang Mai 2020 kann laut einem Sprecher des Bundesamts für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr nicht gehalten werden. Das Ende hänge nun stark davon ab, wie sich die Arbeitsfähigkeit der Werft im weiteren Verlauf der Krise entwickle. Unter anderem könnte nur in kleinen Teams von zwei bis drei Menschen in den beengten Räumen der Schiffe gearbeitet werden, sagte der Geschäftsführer der Emder Werft und Dock, Niels Rehbock.

Die "Planet", die für eine Besatzung von 25 Mann plus 20 Wissenschaftler ausgelegt ist, steht in erster Linie am Standort Eckernförde (Schleswig-Holstein) für Seeversuche zur Verfügung. Das 72 Meter lange Forschungsschiff ist laut Bundeswehr das modernste in der gesamten Nato.

Quelle: DPA