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Überraschende Erkenntnis

Studie zu Husten und Halsschmerzen: Honig hilft besser als Medizin

Honig hat gesundheitsfördernde Eigenschaften.
Honig hat gesundheitsfördernde Eigenschaften.
© Brent Hofacker

21. August 2020 - 11:22 Uhr

Honig vs. verschreibungspflichtige Medikamente

Es kratzt und juckt im Hals, ein untrügliches Zeichen dafür, dass sich eine Erkältung anbahnt. Im Herbst kommen diese Symptome wieder verstärkt auf uns zu. Doch anstatt Schmerzmittel und verschreibungspflichtige Medikamente zu nehmen, empfehlen Wissenschaftler der Universität von Oxford ein altbekanntes Hausmittel: Honig.

1.761 Menschen haben teilgenommen

Charlotte Albury und Joseph Lee von der Universität in Oxford haben verschiedene Präparate gegen Husten und Halsschmerzen genauer untersucht, darunter Honig, Präparate mit Honig als Wirkstoff und andere Mittel, etwa Schmerzmedikamente, Antihistamine und Husten-Untersrücker. An der qualitativen Studie, die im "BMJ Evidence-Based Medicine Journal" veröffentlicht wurde, haben insgesamt 1.761 Menschen unterschiedlicher Altersgruppen teilgenommen. Die Analyse umfasst 14 verschiedene Studien, die jetzt gemeinsam ausgewertet wurden.

Das Ergebnis überrascht: Honig stach deutlich heraus, vor allem auf die Häufigkeit und Intensität von Husten wirkt sich Honig positiv aus. Einige Ergebnisse zeigten sogar, dass Symptome im Schnitt zwei Tage früher aufhörten, wenn sie mit Honig behandelt wurden.

Wunderwaffe Honig eine echte Alternative?

Die Macher der Studie heben außerdem hervor: "Honig ist günstig, leicht zu bekommen und gut bekömmlich." All das sind Vorteile, die das Naturprodukt von gekauften, medizinischen Präparaten abheben. Sie empfehlen daher lieber Honig zu benutzen, wenn es um die Behandlung von Husten und Halsschmerzen geht, anstatt andere Medikamente, die Ärzte verschreiben. "Honig verhindert Nebenwirkungen, wie Resistenz gegen antimikrobielle Mittel", erklären die Wissenschaftler gegenüber Sky News.

Manuka-Honig werden besonders gute heilende Wirkungen zugesprochen.

Jedoch sagen die Forscher der Universität von Oxford auch, dass nicht alle Honig-Produkte die gleichen Stoffe enthalten. Um eine medizinisch tragbare Empfehlung herauszugeben, müssten noch weitere Studien und Tests stattfinden.

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