Formel-2-Rennen in Spielberg

Wahnsinns-Aufholjagd von Mick Schumacher: Von Platz 18 auf 4

Mick Schumacher stoppt Negativlauf

Mick Schumacher hat seinen Negativlauf in der Formel 2 mit einer eindruckvollen Aufholjagd beendet. Der Rookie vom Prema-Team raste beim zwölften Saisonrennen in Spielberg vom 18. Startplatz auf Platz 4 - sein bestes Ergebnis im Unterbau der Formel 1.

Fast noch aufs Podium

2019 Spielberg RED BULL RING, AUSTRIA - JUNE 28: Mick Schumacher (DEU, PREMA RACING) during the Spielberg at Red Bull Ring on June 28, 2019 in Red Bull Ring, Austria. (Photo by Jerry Andre / LAT Images) Images) PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxHUNxONLY F1_
Mick Schumacher legte in Spielberg eine Aufholjagd hin
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In der letzten Runde des Rennens auf dem Red Bull Ring versuchte der 20-Jährige auch noch den Drittplatzierten, Formel-2-Spitzenreiter Nyck de Vries, zu kassieren. Das klappte aber nicht mehr, im Ziel lag der Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher nur 0,2 Sekunden hinter dem Niederländer. Den Sieg sicherte sich der Brasilianer Sergio Sette Camara vor dem Italiener Luca Ghiotto.

Für Schumacher waren es die ersten Punkte nach sieben erfolglosen Anläufen. Noch am Samstag hatte sich die Pechsträhne von Schumacher fortgesetzt. Im Hauptrennen verpasste er den Start wegen technischer Probleme, nahm das Rennen aus der Boxengasse auf und hatte aufgrund dieses Rückstands keine Chance mehr auf ein gutes Ergebnis.

Safety-Car-Phase hilft Schumacher

2019 Spielberg RED BULL RING, AUSTRIA - JUNE 30: Sergio Sette Camara (BRA, DAMS) Luca Ghiotto (ITA, UNI VIRTUOSI) and Nyck De Vries (NLD, ART GRAND PRIX) during the Spielberg at Red Bull Ring on June 30, 2019 in Red Bull Ring, Austria. (Photo by Joe
Mick Schumacher muss sich knapp dem Podest bestehend aus Sergio Sette Camara, Luca Ghiotto und Nick de Vries geschlagen geben
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Da sich die Startaufstellung für das Sprintrennen am Sonntag aus dem Samstagsergebnis ableitet, musste Schumacher von weit hinten starten. Doch schon in den ersten Runden machte er viele Plätze gut und arbeitete sich bis auf Rang sieben vor. Dann kam Schumacher eine Safety-Car-Phase gelegen, das Feld rückte nah zusammen, und er konnte seine Aufholjagd fortsetzen.

Drei Runden vor Schluss tauchte er schließlich direkt hinter dem Meisterschaftsführenden de Vries auf und setzte ihn erheblich unter Druck. Der Niederländer verteidigte seinen dritten Rang trotz mehrfacher Attacken aber bis ins Ziel.

Schumachers zuvor bestes Ergebnis im Unterbau der Formel 1 war ein fünfter Platz im April in Baku gewesen. In der Meisterschaft belegt er nun den 13. Platz mit 22 Zählern.