Sa | 14:00

Formel 1: Zukünftig keine "Triple-Header" mehr

NORTHAMPTON, ENGLAND - JULY 06: Sebastian Vettel of Germany driving the (5) Scuderia Ferrari SF71H on track during practice for the Formula One Grand Prix of Great Britain at Silverstone on July 6, 2018 in Northampton, England.  (Photo by Mark Thomps
Drei Rennwochenenden in Folge: Vor allem für die Teams um die Rennfahrer herum stressig © Getty Images, Bongarts, wt

Zu hohe Belastung für die Teams

Der erste sogenannte "Triple-Header" der Formel 1 soll auch der letzte gewesen sein. Am Sonntag findet in Silverstone bereits das dritte Rennen innerhalb von drei Wochen statt - für die Teams eine enorme Belastung, die sich kommende Saison so wohl nicht wiederholen soll.

"Debakel" soll sich nicht wiederholen

Erst Frankreich, dann Österreich und jetzt Großbritannien: Für die Formel 1-Teams ein pickepackevoller Juni und Juli mit Rennwochenenden. Zwei Rennen an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden sind in der Formel 1 keine Besonderheit - drei Rennen an drei Wochenenden nacheinander gab es aber noch nie. Grund für den ungewöhnliche Terminplan: Die Fußball-WM. Mit dem Endspiel am 15. Juli wollten sich die Bosse der Rennserie auf keinen Fall in die Quere kommen.

Eine enorme Belastung für die Teams, denn das Equpiment muss innerhalb weniger Tage transportiert, auf- und wieder abgebaut werden. Das soll sich kommende Saison so nicht wiederholen.

"Mir wurde gesagt, dass es keinen Triple-Header geben wird", erklärte Force-India-Geschäftsführer Otmar Szafnauer. Der 53-Jährige hatte seinen Unmut über den Rennkalender mehrfach Luft gemacht, den Triple-Header zuletzt sogar als "Debakel" bezeichnet. Auch bei McLaren geht man davon aus, dass sich der Terminkalender nächstes Jahr wieder etwas entspannt. McLaren-Chef Zak Brown: "So wurde es zuletzt bei einem Treffen der Strategiegruppe besprochen. Aber ich denke, es ist noch nicht in Stein gemeißelt."

Rennkalender für 2019 noch nicht fix

Der genaue Rennkalender für die kommende Saison ist bislang noch nicht bekannt. Wie bereits in diesem Jahr könnte es wieder insgesamt 21 Rennen geben. Fest steht allerdings, dass kein Rennen in Deutschland ausgetragen wird. Dafür soll die US-Metropole Miami aussichtsreich an einem Stadtrennen arbeiten.