Formel 1: Testfahrten in Bahrain liefen für Sebastian Vettel und Ferrari alles andere als rund

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21. April 2017 - 16:05 Uhr

Verkorkster Testtag für Vettel und Ferrari

Beim GP von Bahrain war Ferrari mit Sebastian Vettel noch der strahlende Sieger, die anschließenden Tests auf der Wüstenstrecke verliefen für das italienische Team dagegen eher holprig.

Vettel: Stundenlanges Warten in der Box

Wegen eines Öllecks an seinem Boliden sowie eines Stromausfalls in der Ferrari-Garage war der 29-Jährige auch am abschließenden zweiten Testtag mehrere Stunden zum Zuschauen verdammt. "Natürlich wäre ich gerne mehr gefahren", sagte Vettel, der am Dienstag wegen eines Motorentauschs an seiner 'Gina' Überstunden gemacht hatte: "Die Zeiten bedeuten aber nicht viel. Niemand weiß, welche Programme die anderen gefahren sind."

Bottas Tageschnellster auf dem Sakhir-Circuit

Die Tagesbestzeit setzte Mercedes-Pilot Valtteri Bottas (FIN) in 1:31,280 Minuten. Vettel  erreichte mit 0,294 Sekunden Rückstand bei seiner besten von 64 Runden (Bottas: 143) den 2. Rang. Pascal Wehrlein, der die ersten beiden Rennen wegen Trainingsrückstands verpasst hatte, drehte in seinem Sauber 91 Runden und legte damit fast eine doppelte Renndistanz zurück. Mit 3,182 Sekunden Rückstand auf die Spitze belegte der 22-Jährige den 11. Rang unter zwölf Fahrern.

Das von Pleiten, Pech und Pannen geschüttelte Traditionsteam McLaren-Honda kommt allmählich in Fahrt. Der belgische Stammfahrer Stoffel Vandoorne drehte mit neuen Antriebskomponenten 91 Runden und war als Vierter bei seiner besten Runde nur 0,828 Sekunden langsamer als Bottas.

Die nächsten Testfahrten finden im Anschluss an den Großen Preis von Ungarn Ende Juli auf dem Hungaroring statt.