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Formel-1-Test in Barcelona: Max Verstappen fährt Sebastian Vettel davon

Schon wieder Barcelona: Sebastian Vettel belegte am ersten Tag der Young Driver Tests Rang 3
Schon wieder Barcelona: Sebastian Vettel belegte am ersten Tag der Young Driver Tests Rang 3 © imago/ZUMA Press, Xavier Bonilla, imago sportfotodienst

'Alte Hasen' bei Young Driver Tests vorne

Nach dem Großen Preis von Spanien ist der Formel-1-Tross zu Tests in Barcelona geblieben. Bei den sogenannten Young Driver Tests waren es aber die erfahrenen Piloten, die den Ton angaben.

Auch Carlos Sainz knapp vor Vettel

Der Schnellste und obendrein noch fleißig: Max Verstappen im Red Bull
Der Schnellste und obendrein noch fleißig: Max Verstappen im Red Bull © imago/ZUMA Press, Xavier Bonilla, imago sportfotodienst

Besonders hervor tat sich Max Verstappen. Der Red-Bull-Pilot fuhr 148 Runden und war in 1:17,528 Minuten der Schnellste. Damit war er, wie schon im Rennen auf dem Circuit de Catalunya, schneller als Sebastian Vettel. Der Ferrari-Star landete nach 136 Runden mit 0,131 Sekunden Rückstand auf Rang 3 des Tagesklassements. 

Zwischen die beiden Top-Fahrer platzierte sich Carlos Sainz im Renault (119 Runden), dem nur 0,034 Sekunden auf Verstappen fehlten. Fleißigster Fahrer war Mercedes-Pilot Lewis Hamilton mit 151 Runden. Er landete auf hinter Haas-Fahrer Romain Grosjean und Force-India-Testpilot Nicholas Latifi auf Rang 6 (+ 1,015).

Vettel zieht Kritik an Pirelli zurück

Als 'echte' Young Driver kamen neben Latifi auch Antonio Giovinazzi (Sauber), Oliver Rowland (Williams) und Sean Gelael (Toro Rosso) zum Einsatz. Im Mittelpunkt der Tests standen die Pirelli-Reifen. Es waren die gleichen um 0,4 Millimeter dünneren Reifen, die auch im Grand Prix zum Einsatz gekommen waren. Vettel war nicht zufrieden gewesen mit diesen Pneus, zog seine Kritik nach dem Testtag aber zuück.

"Für Monaco hat das heute nicht viel gebracht. Das Wichtigste für uns war, auf das Wochenende zurückzuschauen und zu analysieren, was wir hätten besser machen können", sagte der 30-Jährige bei 'motorsport-total.com'. Bei Tests mit den bisherigen Reifen habe das Team festgestellt, dass deren Blasenbildung noch stärker war. Pirelli habe daher die richtige Entscheidung getroffen, für das Rennen in Barcelona Pneus mit einer dünneren Lauffläche anzubieten.