Im Kampf gegen Corona

Formel-1-Teams entwickeln Atemgeräte - mit Erfolg

Beatmungsgerät
Beatmungsgerät
© dpa, Roland Weihrauch, rwe jai

30. März 2020 - 18:11 Uhr

Zulassung für Atemhilfe

Sieben in England ansässige Formel-1-Teams haben den Kampf gegen Corona aufgenommen. Unter dem Projektnamen "Project Pitlane" entwickeln die Ingenieure in den Fabriken der Rennställe Atemgeräte. Mit Erfolg. Eine Atemhilfe ist bereits von der britischen Gesundheitsbehörde zugelassen. 

Bitte der britischen Regierung

Mercedes, Red Bull, Racing Point, Haas, McLaren, Renault und Williams werfen gemeinsam ihr technisches Know-How und die Infrastruktur in die Waagschale, um im Kampf gegen Corona zu helfen. Damit kamen die Rennställe einer Bitte der britischen Regierung nach.

Das erste Ergebnis war am Freitag durch die Mercedes-AMG High Performance Powertrains, die Maschinenbauingenieure vom University College London und Mediziner vom University College Hospital vorgestellt worden. Nun gaben die Behörden grünes Licht für die Atemhilfe, die dabei helfen soll, dass Covid-19-Patienten nicht mehr auf die Intensivstation verlegt werden müssen, um sie zu beatmen.

100 Stunden Entwicklungsarbeit

Nicht einmal 100 Stunden seien von erstem Meeting bis zur Herstellung des ersten Geräts verstrichen, heißt es in einer offiziellen Erklärung. Nun gilt es, dass Gerät möglichts schnell in Serie bauen zu lassen.