RTL News>Formel 1>

Formel 1 - Teamchef Toto Wolff erklärt Mercedes-Problem: Unterboden-Regeländerung „hat uns mehr gebissen als andere“

Mercedes-Teamchef erklärt die Probleme

Toto Wolff: Unterboden-Regeländerung „hat uns mehr gebissen als andere“

Wolff würde nicht auf Mercedes-Sieg wetten

Wie viel Geld er zum Saisonstart in Bahrain auf einen Sieg seines Teams setzen würde, fragen wir Mercedes-Teamchef Toto Wolff im RTL-/ntv-Interview. „Gar keins“, lautet seine trockene Antwort. „Wetten sollte man nicht, wenn es nicht mehr als Glaskugelleserei ist“, so Wolff mit einem Lächeln. Wo genau sein Weltmeisterteam in Bahrain stehen wird, weiß eben auch der Österreicher nicht: „Die Tests waren einfach nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben.“ Aber: „Das bedeutet nicht, dass wir in Bahrain und in den Rennen, die folgen, nicht besser sein können.“

An welcher Baustelle die Mercedes-Jungs fleißig arbeiten müssen, wie sich Lewis Hamilton bis zum Start in der Wüste die wenige Freizeit vertreibt und warum niemand mit Sebastian Vettel Mitleid haben muss – das alles verrät Wolff oben im Video!

Wolff: "Habe immer den Eindruck, dass wir zu wenig machen"

Obwohl bei Mercedes wohl pausenlos an einer Verbesserung des Wagens bis zum Auftakt in Bahrain gearbeitet wird, will Wolff nicht zu optimistisch klingen: „Der Teamchef ist nie zufrieden und immer skeptisch. Ich habe immer den Eindruck, dass wir zu wenig gemacht haben.“ Dass das erste Rennen „sicher nicht leicht“ wird, davon ist der Österreicher überzeugt.

Gleiches könnte auch für Sebastian Vettel im Aston Martin gelten, nachdem der Test eher zum Fiasko wurde . Trotzdem stellt Wolff fest: „Niemandem braucht Sebastian leidtun. Er ist ein viermaliger Weltmeister, eine starke Persönlichkeit, der niemandem mehr etwas beweisen muss.“ Laut dem Mercedes-Teamchef muss man Vettel im grünen Auto einfach etwas Zeit geben. Schließlich sei eines sicher: „Er hat das Leistungsvermögen, definitiv.“